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Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

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Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg ⎜ 67 4 Beschäftigungssituation und -entwicklung in den Berufen: Einleitende Bemerkungen Gegenstand der Untersuchung sind die Beschäftigungssituation und -perspektive in 13 ausgewählten Gesundheitsfachberufen sowie Helfertätigkeiten in der pflegerischen Versorgung in allen Einrichtungstypen, die für eine Beschäftigung in diesen Berufen relevant sind. Die Untersuchung nimmt die berufsspezifische (und damit branchenübergreifende) Arbeitsmarktsituation in Berlin-Brandenburg in den Blick. Entsprechend wurden für die Untersuchungsberufe Berufsprofile erarbeitet, die sich wie folgt gliedern: • Beschäftigungsentwicklung und -struktur • Arbeitskräfteangebot • Zukünftige Beschäftigungsentwicklung und Fachkräftenachfrage • Berufsspezifische Handlungsempfehlungen Um die Berufe darzustellen, wurden die Befragungsergebnisse mit Angaben unterschiedlicher statistischer Quellen verknüpft. Zum Teil liegen keine berufsspezifischen Angaben in der behördlichen Statistik vor, so dass entweder auf eine diesbezügliche Darstellung verzichtet werden musste oder eine Annäherung durch andere Begründungszusammenhänge notwendig war. Im Fall der Hilfskräfte in der Pflege wurden die Berufe „Altenpflegehelferin bzw. Altenpflegehelfer (mit staatlicher Anerkennung)“, „Sozialassistent bzw. Sozialassistentin mit Schwerpunkt Pflege“ und „Pflegehelferin bzw. Pflegehelfer (ohne staatliche Anerkennung)“ zusammenfassend dargestellt, da im Rahmen des der Statistik zugrunde liegenden gesetzlichen Meldeverfahrens diese Tätigkeiten nicht voneinander unterschieden werden. Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, wurden folgende Berufe in den Blick genommen: • Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger (4.1) • Gesundheits- und Krankenpflegehelferin bzw. -helfer (4.2) • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bzw. -pfleger (4.3) • Altenpflegerin bzw. -pfleger (4.4) • Hilfskräfte in der Pflege (4.5) • Medizinisch-techn. Laboratoriumsassistentin bzw. -assistent (4.6) • Medizinisch-techn. Radiologieassistentin bzw. -assistent (4.7) • Medizinisch-techn. Assistentin bzw. Assistent für Funktionsdiagnostik (4.8) • Hebammen bzw. Entbindungspfleger (4.9) • Physiotherapeutin bzw. -therapeut (4.10) • Ergotherapeutin bzw. -therapeut (4.11) • Logopädin bzw. Logopäde (4.12) • Podologin bzw. Podologe (4.13) 4 Beschäftigungssituation und -entwicklung in den Berufen: Einleitende Bemerkungen

68 ⎜ Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg 4.1 Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. -pfleger 4.1.1 Beschäftigungsentwicklung und –struktur Hohe Beschäftigtenzahlen und leichtes Beschäftigungswachstum In den Ländern Berlin und Brandenburg waren Mitte 2014 rund 52.500 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon waren 61 Prozent in Berlin und 39 Prozent in Brandenburg tätig. Selbständige Tätigkeit spielt in diesem Beruf nur eine geringe Rolle. Die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheits- und Krankenpflege ist sowohl in Berlin als auch in Brandenburg überwiegend durch Wachstum gekennzeichnet. (vgl. Tabelle 20). Tabelle 20: Sv-pflichtige Beschäftigung in der Gesundheits- und Krankenpflege 2012-2014 Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Bundesland / Region Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger (BKZ 81302, 8131, 8138, 8139 der KldB 2010) 31.12.2012 31.06.2013 30.09.2013 30.12.2013 31.06.2014 31.09.2014 Berlin 31.452 31.494 31.682 32.126 32.230 32.201 Brandenburg 19.693 19.701 19.786 20.225 20.275 20.290 Berlin- Brandenburg 51.145 51.195 51.468 52.351 52.505 52.491 Quelle: Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen Die Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sind zum größten Teil – nämlich zu 86 Prozent – auf dem Anforderungsniveau von Fachkräften tätig. Darüber hinaus üben 14 Prozent der Beschäftigten Tätigkeiten auf dem Anforderungsniveau komplexer Spezialistentätigkeiten aus (Stand 2013). 71 Im Rahmen der Einrichtungsbefragung gaben 314 Antwortende an, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zu beschäftigen. Beschäftigte dieses Berufes finden sich dem Antwortverhalten zufolge überwiegend in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. In den 186 Einrichtungen, die konkrete Angaben zur Beschäftigtenzahl machen, waren insgesamt 12.035 Gesundheits- und Krankenpfleger/innen tätig. Auch wenn durch die Befragung nur ein Teil der Beschäftigten erfasst wurde, zeigt sich, dass für die Gesamtbeschäftigungssituation in diesem Gesundheitsfachberuf primär die großen Krankenhäuser relevant sind. 71 In der Klassifikation der Berufe 2010 wird nach vier Anforderungsniveaus unterschieden: (1) Helfer- und Anlerntätigkeiten; (2) fachlich ausgerichtete Tätigkeiten; (3) komplexe Spezialistentätigkeiten und (4) hoch komplexe Tätigkeiten. Je höher das Anforderungsniveau, desto geringer die unmittelbare Substituierbarkeit. Für weitere Informationen siehe Bundesagentur für Arbeit: Klassifikation der Berufe 2010, Band 1

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