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Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

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Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg ⎜ 205 Abbildung 29: Anzahl der Auszubildenden in der Ergotherapie mit bestandener Abschlussprüfung an Schulen des Gesundheitswesens im Zeitverlauf 160 147 140 120 100 101 90 103 108 117 125 80 60 50 40 20 34 20 26 13 17 26 – 2006/07 2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12 2012/13 Berlin Brandenburg Quelle: Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg Die Einrichtungen wurden auch gefragt, ob sie im gegenwärtigen Ausbildungsjahr (2013/2014) Fachpraktika für die schulische Berufsausbildung anbieten. Von den insgesamt 171 Antwortenden gab fast die Hälfte an, solche Plätze auch für Ergotherapeut/innen anzubieten. Das Angebot der schulischen Fachpraktika wird von einem Teil der Antwortenden auch zur Fachkräftegewinnung genutzt. Immerhin in ca. 20 Prozent aller Fälle mit Beschäftigten aus der Ergotherapie wurde angegeben, in den letzten zwei Jahren mindestens eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten übernommen zu haben. 4.11.3 Zukünftige Beschäftigungsentwicklung und Fachkräftenachfrage Stabile bis steigende Beschäftigungserwartung für die nächsten Jahre In der Ergotherapie kann in Berlin und Brandenburg mit weiterem Beschäftigungswachstum gerechnet werden. Sowohl die Daten zu den jüngsten Bestandsveränderungen bei svpflichtig beschäftigten Ergotherapeut/innen (vgl. Tabelle 118) als auch die Ergebnisse der Online-Befragung weisen auf weiteres Beschäftigungswachstum hin. Zwischen 2011 und 2013 hat die Beschäftigung von Ergotherapeut/innen sowohl in Berlin als auch in Brandenburg leicht zugenommen. Auch für den weiteren Verlauf des Jahres 2014 erwartet zwar über die Hälfte der Einrichtungen einen gleichbleibenden Beschäftigtenbestand, aber ein erheblicher Teil auch Beschäftigungswachstum. Bei der Vorausschau auf die Jahre 2015 bis 2017 steigt der Anteil der Einrichtungen, die eine Beschäftigungszunahme erwarten, auf über ein Drittel.

206 ⎜ Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg Tabelle 124: Tendenzen künftiger Beschäftigungsentwicklung bei den Ergotherapeut/innen – Ergebnisse der Onlinebefragung Tendenzen der Beschäftigungsentwicklung Ergotherapeut/in Beschäftigungszeiträume steigend gleichbleibend fallend noch unklar Anteile der Antwortenden in Prozent 2014 29 57 2 12 2015-2017 35 42 4 19 Quelle: SÖSTRA/IMU Einrichtungsbefragung 2014 Regionale Unterschiede zwischen Berlin und Brandenburg sind bei diesen Einschätzungen kaum festzustellen. Unterschiedliche Erwartungen sind beim Vergleich nach Einrichtungstypen zu erkennen. Es zeigt sich, dass vor allem Praxen einen Beschäftigungszuwachs erwarten, während Krankenhäuser von einem etwa gleichbleibenden Bestand an Beschäftigten in der Ergotherapie ausgehen. Eine über den Zeitraum 2017 hinausgehende Vorausschau bedarf weiterer Erkenntnisquellen. Eine Basisorientierung für die künftige Entwicklung kann aus der Analyse der Bestandsveränderung in den vergangenen zehn Jahren gewonnen werden. Vor der Einführung der KldB 2010 im Jahre 2012 waren die Ergotherapeuten keine in der Beschäftigtenstatistik separat ausgewiesene Berufsgruppe. Sie waren Teil der Gruppe Masseure, Krankengymnasten und verwandte Berufe der KldB 1988. Aus einem Strukturvergleich der entsprechenden Teile beider Klassifikationen kann geschlossen werden, dass rd. 21 Prozent der Ergotherapie zugerechnet werden können. Tabelle 125: Masseure, Krankengymnasten und verwandte Berufe 2003 - 2011 Masseure, Krankengymnasten und verwandte Berufe (BKZ 852 der KldB 1988) Bundesland 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 Jeweils 30.06. Berlin 6.592 6.577 6.683 7.010 7.350 7.839 8.583 9.037 9.449 Brandenburg 3.726 3.769 3.940 4.203 4.529 4.909 5.207 5.577 5.822 Berlin- Brandenburg 10.318 10.346 10.623 11.213 11.879 12.748 13.790 14.614 15.271 Quelle: Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen Der Beschäftigtenbestand in der Gruppe Masseure, Krankengymnasten und verwandte Berufe wuchs im Zeitraum 2003-2011 jährlich durchschnittlich um fünf Prozent und erfuhr so allein in diesen acht Jahren eine Bestandserweiterung um rd. 50 Prozent (vgl. Tabelle 125). Hier wird unterstellt, dass die Entwicklung der Teilgruppe Ergotherapeuten im Wesentlichen ähnlich verlief. Die in Tabelle 118 dargestellte Bestandsentwicklung in den beiden Folgejahren zeigt für 2012 die Fortsetzung und für 2013 lediglich eine leichte Abschwächung dieses hohen Wachstumstempos. Für die Dekade 2003-2013 insgesamt kann daher eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von fünf Prozent angenommen werden.

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