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Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg

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Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg ⎜ 153 Tabelle 87: Sv-pflichtig Beschäftigte nach Alter am 30. Juni 2013 – MTA-R Bundesland / Region Gesamt Unter 35 Jahre davon 35 bis unter 50 bis unter 55 bis unter 60 Jahre 50 Jahre 55 Jahre 60 Jahre und älter Berlin 1.397 307 539 238 196 117 Brandenburg 711 173 281 124 96 37 Berlin-Brandenburg 2.108 480 820 362 292 154 Angaben in Prozent Berlin 100,0 22,0 38,6 17,0 14,0 8,4 Brandenburg 100,0 24,3 39,5 17,4 13,5 5,2 Berlin-Brandenburg 100,0 22,8 38,9 17,2 13,9 7,3 Vergleich: untersuchte Gesundheitsfachberufe gesamt 100,0 33,0 37,5 14,3 9,9 5,3 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung Verflechtungsbeziehungen zwischen Berlin und Brandenburg mit Sogwirkung Berlins Bei den MTA-R besteht gemessen am Beschäftigungsumfang ein reger Fachkräfteaustausch zwischen Berlin und Brandenburg. Von den MTA-R kommen in Berlin rund 18 Prozent aus Brandenburg und in Brandenburg etwa sechs Prozent aus Berlin. In absoluten Zahlen: Im Juni 2013 pendelten in dieser Tätigkeit ca. 250 Brandenburger Fachkräfte nach Berlin und 43 Berliner Fachkräfte nach Brandenburg. Somit ergibt sich insgesamt ein Saldo von plus 210 sv-pflichtig Beschäftigten aus Berliner Sicht. Gegenüber anderen Bundesländern weist Berlin kaum Verflechtungsbeziehungen auf (vgl. Tabelle 88. Tabelle 88: Pendler bei den MTA-R am 30. Juni 2013 mit Wohn- oder Arbeitsort Berlin Berlin Gesamt Davon nach Wohn- oder Arbeitsort Brandenburg Andere Bundesländer Auspendler 61 43 18 Einpendler 273 253 20 Saldo +212 +210 +2 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung Auch Brandenburg weist kaum Pendlerverflechtungen zu anderen Bundesländern auf (vgl. Tabelle 89).

154 ⎜ Einrichtungsbefragung in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg Tabelle 89: Pendler bei den MTA-R am 30. Juni 2013 mit Wohn- oder Arbeitsort Brandenburg Davon nach Wohn- oder Arbeitsort Brandenburg Gesamt Mecklenburg- Sachsen- Andere Berlin Sachsen Vorpommern Anhalt Bundesländer Auspendler 284 253 9 11 * Ca. 10 Einpendler 66 43 * 10 4 Ca. 8 Saldo -218 -210 Ca. -8 -1 Ca. +3 Ca. -2 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Darstellung Insgesamt erleidet der Brandenburger Arbeitsmarkt bei den MTA-R deutliche Fachkräfteverluste. Der weitgehend in der Beziehung zu Berlin entstehende Saldo bleibt ein Fachkräfteverlust, der rund 30 Prozent des aktuellen Beschäftigtenumfangs entspricht. Moderate Neueinstellungen bei geringen Stellenbesetzungszeiten Im Jahr 2013 sind von den 50 Antwortenden 59 Personen eingestellt worden, davon 88 Prozent in Vollzeit. Auch im Jahr 2014 setzt sich das Einstellungsverhalten fort. Von 40 vorliegenden Antworten gaben zehn an, Einstellungen vorgenommen zu haben, neun Antwortende planten noch Einstellungen. Die Anzahl der erfolgten Einstellungen liegt bei 18, die der geplanten bei 22. Inwieweit 2013 der Fachkräftebedarf gedeckt werden konnte, lässt sich daran ablesen, ob eine Stelle aufgrund fehlender geeigneter Bewerber/innen besetzt werden konnte. In nur zwei der vorliegenden 50 Fälle wurde angegeben, dass Stellen (jeweils eine) aufgrund fehlender geeigneter Bewerbender offen geblieben seien. Die Einrichtungen wurden auch danach gefragt, wie lange die Besetzung einer offenen Stelle im Durchschnitt gedauert hat. Der Zeitraum zur Besetzung einer Stelle wird nur in Ausnahmefällen mit länger als drei Monaten angegeben. Gleichwohl wird gegenüber dem Beruf der medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenz deutlich, dass die Stellenbesetzungsdauer länger dauert und vereinzelt sogar zu einem längerfristigen Stellenbesetzungsproblem führen kann. Zusätzlicher Fachkräftebedarf aufgrund von Fluktuation Zu dem Aspekt der Fluktuation (Berufswechsel) stehen für die MTA-R keine Primärdaten aus den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit oder anderer Quellen zur Verfügung. Auch durch die Einrichtungsbefragung ließ sich dieser Aspekt nicht erfragen. Aus diesem Grunde werden zum Zwecke der Annäherung artverwandte Analysen als Orientierung genutzt. 146 Zum Teil befassen sich die Studien mit der Frage, welche Gründe für eine geringe oder hohe Berufstreue ausschlaggebend sind. 147 Zum Teil beziehen sich die bestehenden 146 Beispielhaft zu nennen sind: Wiethölter, Doris (2012): Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg. Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich, in: IAB-Regional (3/2012); Joost, Angela, Kipper, Jenny, Tewolde, Tadios (2009): Projekt Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern.“ Abschlussbericht. 147 In erster Linie sind die Aspekte zu nennen wie Entlohnung, dauerhafte körperliche und psychische Belastung, Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben oder (mangelnde) Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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