Aufrufe
vor 4 Jahren

Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik

  • Text
  • Telematik
  • Raumfahrt
  • Schienenverkehr
  • Luftfahrt
  • Berlin
  • Logistik
  • Verkehr
  • Clusterreport
  • Brandenburg
  • Region
  • Automotive
Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

142 |

142 | Clusterreport I Verkehr, Mobilität und LogistikVerkehrstelematik Kartenbasierte Dienste auf Touch-Modulen für den ÖPNV und für die Entsorgungslogistik Kartenbasierte, mobile Dienste im öffentlichen Personennahverkehr und in der Entsorgungslogistik Leistungen • Kartenbasierte Client- Server-Anwendungen für heterogene mobile und stationäre Datenquellen Exakte, interaktive Karten mit zuverlässigen Routenalgorithmen und die Standorterfassung mittels GPS sind die Grundlage für die Digitalisierung vormals analog umgesetzter Arbeitsprozesse in Verkehr und Logistik. Ein Team im Fachbereich Informatik und Medien der Beuth Hochschule für Technik Berlin arbeitet an innovativen Lösungen für kartenbasierte Dienste, die flexibel für verschiedene Anwendungsbereiche in Verkehr und Logistik einsetzbar sind. Mit dem Berliner Unternehmen BT Berlin Transport GmbH wurden alltägliche Arbeitsprozesse wie Unfall- oder Reparaturmeldungen, für die früher ein Papierdokument vom Busfahrpersonal im Betriebshof abzugeben war, auf die Kommunikation per Smartphone umgestellt. Dadurch werden nicht nur die Busfahrerinnen und Busfahrer entlastet, sondern die Verwaltung erhält zeitnah zuverlässige Daten, die zusätzlich um wichtige Bild- und Audioinformationen ergänzt werden können. Zur Vermittlung von Streckenkenntnissen im Berliner Straßenverkehr dient eine in Entwicklung befindliche, interaktive 3D-Karten-Anwendung. Neben dem Verlauf der verschiedenen von der BVG betriebenen Buslinien können Haltestellenanfahrten in Panoramaansicht betrachtet werden. Diese App eignet sich ebenso zur Navigation. Der Bereich der Entsorgungslogistik zeichnet sich dadurch aus, dass es wie im Personennahverkehr Routen gibt, die in regelmäßigen Abständen zu bedienen sind. Zusätzlich sind jedoch die Beladungen sowohl mengenmäßig als auch inhaltlich zu steuern. Eine effektive, tägliche Disposition der verschiedenen Müllfahrzeuge zu ihren Abladeplätzen ist nicht nur eine betriebliche Anforderung, sondern trägt auch zur Entlastung des Straßenverkehrs bei. Die zahlreichen Informationen aus verschiedenen mobilen und stationären Datenquellen sind in der Disposition zu visualisieren, idealerweise als Kartenanwendung für einen Mehrpersonenarbeitsplatz. Großflächige Multi-Touch-Displays sind dafür gut geeignet. Die Integration zahlreicher heterogener Datenlieferanten und das georefenzierte Disponieren auf Multi-Touch-Displays erfordern völlig neue IT-Konzepte. In Zusammenarbeit mit der Berliner Gesellschaft für Informationssysteme und Prozessautomation mbH (GIPA) werden universell nutzbare Gesten- und Interaktionskonzepte für intuitiv handhabbare, situativ geführte, berührungssensitive sowie berührungslose Oberflächenbediensysteme entwickelt. • Universell nutzbare Gestenund Interaktionskonzepte für berührungssensitive sowie berührungslose Oberflächensysteme • Usability-Untersuchungen von kartenbasierten Anwendungen, speziell Apps Kontakt Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fachbereich Informatik und Medien Luxemburger Str. 10, 13353 Berlin +49 30 45042836 +49 30 4504662836 goerlitz@beuth-hochschule.de www.beuth-hochschule.de

Clusterreport I Verkehr, Mobilität und LogistikVerkehrstelematik | 143 IKT für smarte Mobilität Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH Mobilitätsservices des Forschungsbereichs Intelligente Benutzerschnittstellen Das DFKI mit den Standorten Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen (mit Außenstelle Osnabrück) und dem Projektbüro in Berlin ist im Bereich innovativer Softwaretechnologien die führende deutsche Forschungseinrichtung. International zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“ und ist gemessen an Mitarbeiterzahl und Auftragsvolumen das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Projekte adressieren das Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschen mehr als 480 Mitarbeiter aus ca. 60 Nationen an innovativen Softwarelösungen in allen Anwendungsbereichen der künstlichen Intelligenz. Der Erfolg: über 60 Professoren und Professorinnen aus den eigenen Reihen und mehr als 60 Spin-off-Unternehmen mit ca. 1.700 hochqualifizierten Arbeitsplätzen. Im Forschungsbereich Intelligent User Interfaces (IUI) werden die Grundlagen multimodaler Mensch-Technik-Interaktion erarbeitet und personalisierte Dialogsysteme entwickelt, die Sprache, Gestik und Mimik mit physischer Interaktion verbinden. Einen Schwerpunkt bilden mobile Benutzerschnittstellen zu ortsbasierten und kontextsensitiven Diensten, insbesondere für die Verwendung in Fahrzeugen und beim Flottenmanagement sowie für Mobility Apps und Wearables. Auf dem Gebiet der Elektromobilität entwickelt, testet und evaluiert das DFKI im Projekt eFahrung Konzepte für E-Fahrzeuge, Ladetechnologien sowie die Erfassung von Fahrzeugdaten. Wir bilden Modelle zur intelligenten, umweltfreundlichen und vernetzten urbanen Mobilität, erstellen Simulationen zu Flotten sowie Ladeinfrastrukturen und binden Elektromobilität in multimodale Ansätze ein. Die IUI Software Emobilesim ist ein Verkehrssimulationstool für Elektroautos und Ladestationen für bestimmte geografische Gebiete. Das EU-Projekt STREETLIFE zielte darauf ab, den Schadstoffausstoß des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich zu reduzieren. Das DFKI entwickelte hierfür eine Mobility App, die intermodales Routing für Fahrrad, Bikesharing, ÖPNV, Auto und Fußwege integriert und durch intelligentes Crowdsourcing und Gamification umweltfreundliches Mobilitätsverhalten durch greifbare Anreize belohnt. Die STREETLIFE Berlin App wurde in einer dreimonatigen Feldstudie erfolgreich getestet und von den Nutzern so positiv aufgenommen, dass sie über die Testphase hinaus noch im Google Playstore verfügbar ist. Leistungen • Mobile und webbasierte Anwendungen • Wearables • Sprachbasierte und multimodale Nutzerschnittstellen • Softwareprojektmanagement • Intelligente Mobilitätsservices • Frontend-/Backend- Entwicklung • Nutzerzentriertes Design • User Experience & Usability Tests • Prototyping • Crowdsourcing und Gamification Kontakt Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH DFKI – Projektbüro Berlin Dr. Norbert Reithinger Alt-Moabit 91c, 10559 Berlin +49 30 238951802 +49 30 238951810 norbert.reithinger@dfki.de www.dfki.de/web/kontakt/dfkiprojektburo-berlin

Publications in English

Publikationen auf deutsch

Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik
Schienenverkehrstechnik
Verkehrstelematik
Logistik
Automotive in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Aerospace Industrie
Biotech- und Pharmaindustrie
Forschung für die Gesundheit
Gesundheitsversorgung und Prävention
Potenzialstudie Medizintourismus Berlin-Brandenburg_2015
Clusterbroschuere Gesundheitswirtschaft
Prävention und Gesundheitsförderung
Rehabilitation in Berlin und Brandenburg
Games Industrie in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Digitale Wirtschaft in Berlin
Fernsehen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Fashion in Berlin
Best Practice Wireless in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Medien und Kreativwirtschaft in Berlin-Brandenburg
Turbomaschinen und Kraftwerkstechnik
Energienetze und -speicher in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Kreislaufwirtschaft in Berlin
Wasserwirtschaft in Berlin
Energietechnik in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft
Service Packages für Unternehmen in Berlin
Unternehmensservice in den Berliner Bezirken
Berlin Partner: Unser Service fuer Sie