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Berlin to go, Ausgabe 4.2019

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TITEL IDEEN FÜR ÜBE

TITEL IDEEN FÜR ÜBE Wie werden wir künftig arbeiten und leben? Zahlreiche Akteure beteiligen sich an der Planung und Gestaltung unserer Zukunft. Manche ihrer Ideen sind heute bereits anwendbar – andere muten wie Science-Fiction an. Text: Sarah Braut SAUBER FAHREN Eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum Zero-Emission-Ziel stellt Wasserstoff dar. Schon heute können modernste Fahrzeuge damit umweltschonend angetrieben werden. Um jedoch wirklich effizient zu sein, muss das Element energieneutral und dennoch kostengünstig gewonnen werden. Daran arbeitet die Firma Graforce Hydro: Durch ein patentiertes Plasmalyse-Verfahren können aus Solarstrom und Schmutzwasser fossilfreie und klimaneutrale Kraft- und Brennstoffe erzeugt werden. Durch das zukunftsweisende Verfahren wird auf diese Weise nicht nur Wasserstoff generiert, sondern auch Abwasser gereinigt. FÜHLEN LERNEN Mithilfe von haptischen User- Interfaces arbeitet das Startup „Ghost – Feel it“ daran, Menschen mit sensorischen Störungen wieder Empfindungen zu geben. Die Vision ist es, dass auch Prothesenträger künftig ihre Gliedmaßen wieder spüren können. Aber die Technik ist auch auf anderen Gebieten, zum Beispiel im Gaming-Sektor, anwendbar. Und auch die Automobilbranche hat bereits ein Auge auf die Arbeit des jungen Berliner Unternehmens geworfen: Intelligente Autositze könnten in Zukunft haptische Warnungen senden, beispielsweise, wenn Geschwindigkeitsbegrenzungen übertreten werden. NEUES WAGEN In der künftigen Urban-Tech-Republic TXL auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel sollen bis zu 1000 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten heimisch werden. Zentrales Ziel des Projekts wird auch die Nachwuchsförderung sein: Die Beuth-Hochschule plant mit 5000 Studenten in den ehemaligen Terminal einzuziehen. So sollen junge Talente schon früh mit Entscheidern aus Industrie und Wirtschaft zusammengebracht werden. Der Innovationspark, der auf dem Areal im Berliner Norden entstehen wird, soll eine Bruttowertschöpfung von rund 2,2 Milliarden. Euro pro Jahr für die Stadt bringen. 20

RMORGEN MOBILITÄT DENKEN 128 Teilnehmer aus 88 Unternehmen, und alle haben ein gemeinsames Ziel: die Mitarbeitermobilität der Zukunft effizient, nachhaltig und ökologisch zu gestalten. Bei dem Projekt „Driversity“ unter Federführung der Deutschen Bahn untersuchen die Teilnehmer, wie neue Lösungen aussehen könnten. Welche Vorteile bieten E-Bikes anstelle von Firmenwagen? Muss es bei der Geschäftsreise immer das Flugzeug sein oder bietet sich der Schienenverkehr nicht viel eher an? Wie kann mobiles Arbeiten zur Entlastung von Infrastruktur und Mitarbeitern beitragen? In Workshops können interessierte Unternehmen kreative, neue Wege ausarbeiten wie Sie das wichtige Thema Mobilität künftig angehen wollen. ZUKUNFT ENTWICKELN Im Innovationsforum Photonische Quantentechnologie in Adlershof wird Science-Fiction Wirklichkeit: Hier forschen hochkarätige Wissenschaftler daran, die Zukunftstechnologie praktisch nutzbar zu machen. Anwendungsfelder sollen zum Beispiel die Verschlüsselung von Daten oder die präzise Vermessung physikalischer Größen sein. Eine Produktgruppe, in der die Quantentechnologie bereits heute genutzt wird, sind sogenannte Atominterferometer. Mit diesen Geräten können Geoforschungsstationen die lokale Erdbeschleunigung vermessen und so die Veränderung des Schwerefelds der Erde darstellen. EFFIZIENZ VERMARKTEN Auf der Firmenwebsite prangt ein Zitat von Jules Verne: „Die Energie von morgen ist Wasser, das durch Strom zerlegt worden ist. Wasserstoff und Sauerstoff werden die Energieversorgung der Erde sichern“. Daran arbeitet das mittelständische Unternehmen „Inhouse Engineering“. Vermarktet wird emissionsarme und dennoch effiziente Energiegewinnung mithilfe von Brennstoffzellen für den Privatsektor. Bereits jetzt ist das Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk „Inhouse5000+“ in einer Reihe von Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Einrichtungen erfolgreich für die stationäre Energieversorgung in Betrieb – ressourcenschonend und effizient. 21

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