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Berlin to go, Ausgabe 4.2018

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TITEL GRÜNDERINNENP Von

TITEL GRÜNDERINNENP Von Grüner Chemie bis Jobsharing – diese Startups wollen die Welt verändern Text: Christin Berges AUFSPRINGEN UND LOSRADELN KRANKHEITEN DURCHS AUGE SEHEN ZWEISPRACHIG GROSS WERDEN Byke-Gründerin Julia Boss bietet mit ihrem Berliner Startup Byke eine Alternative zu Leihradanbietern aus Asien. Seit Mitte 2017 arbeitet sie gemeinsam mit ihren Mitgründern Martin Voss und Eric Wang daran, ihr Startup auf dem Rad-Sharing- Markt zu positionieren. Neben der Hauptstadt lassen sich auch Städte im Rhein-Main-Gebiet und im Ruhrgebiet mit den blauen Rädern von Byke erschließen. Um die Vermietung so einfach wie möglich zu gestalten, arbeitet Byke mit IoT-Technologien (Internet of Things): Kein Schlüssel, kein Bargeld, kein Ausweis, keine Kaution sind für eine Fahrt nötig. Nach nur wenigen Klicks in der App können Nutzer sofort aufspringen und losradeln. Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Sehnervenentzündungen gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Um die Diagnose dieser Krankheiten zu vereinfachen, hat Dr. Ella Maria Kadas gemeinsam mit Dr. Sunil Kumar Yadav und Dr. Alexander Brandt in diesem Jahr das Startup Nocturne, eine Ausgründung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, gegründet. Das Startup erweitert die Anwendung von augenärztlichen Geräten (Optische Kohärenztomografie) durch speziell auf neurologische Fragestellungen ausgerichtete Analysen. Die Software unterstützt Neurologen nun erstmals bei der direkten Diagnose, Auswahl der passenden Therapie und Beurteilung des Krankheitsverlaufs bei neurologischen Erkrankungen. Yvonne Wende hat 2009 die EBS Europäische Bildungsstiftung gGmbH ins Leben gerufen. Ihren Anfang nahm ihre Gründerinnengeschichte aber bereits fünf Jahre zuvor, als sie erfolglos auf der Suche nach einer Kita für ihre Tochter Sophia war, die die Kinder zweisprachig betreut. Kurzerhand eröffnete Yvonne Wende den ersten bilingualen Kindergarten mit damals 18 Kindern. Heute sind es rund 750 Kinder und Jugendliche, die von rund 170 Lehrern und Erziehern in Kita, Grundschule und Gymnasium betreut werden. Die Berlin Cosmopolitan School (BCS) ist eine gemeinnützige internationale Schule mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften, Musik und Tanz. 22

OWER IN BERLIN GRÜNE HIGHTECH CHEMIE MEIN JOB IST DEIN JOB PER APP STURZ­ RISIKO EINSCHÄTZEN Sonja Jost hat sich mit ihrem Startup DexLeChem zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Chemiewende zu leisten. Als Hightech-Unternehmen bietet DexLeChem der Pharma- und Duftstoffindustrie Produktionsverbesserungen an, bei denen unverzichtbare teure Ressourcen reduziert oder wiederverwendet werden. Mit „Grüner Chemie“ trägt das Unternehmen dazu bei, dass die chemische Industrie, deren Rohstoffe fast ausschließlich auf Erdöl basieren, in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft überführt wird. Dazu kombiniert DexLeChem Hightech-Methoden aus den Bereichen Chemie, Physik, Mathematik und Verfahrenstechnik und entwickelt bzw. optimiert chemische und biotechnologische Produktionsverfahren. Anna Kaiser und Jana Tepe machen seit 2013 mit ihrer Jobsharing-Plattform Tandemploy auf sich aufmerksam. Die Plattform matcht potenzielle Jobpartner für eine Vollzeitstelle und bringt sie mit Unternehmen zusammen, die dem Jobsharing offen gegenüberstehen. Mittlerweile entwickeln und vertreiben die Gründerinnen darüber hinaus Software as a Service für mittelständische bis große Unternehmen, die auf flexible Arbeitsmodelle umsteigen und Kollaborationsformen aller Art unterstützen wollen. Die Software verbindet Kolleginnen und Kollegen für neue Arbeitsformen wie Jobrotation, Working Circles, Mentoring und Jobsharing. Diana Heinrichs ist mit ihrem Unternehmen Lindera auf KI-basierte Bewegungsanalysen über die Smartphone-Kamera für die Gesundheitsbranche spezialisiert. Als erste Lösung hat sie einen Mobilitätstest per App entwickelt, der das individuelle Sturzrisiko von Senioren ermittelt. Die App eignet sich sowohl für den Einsatz durch Angehörige als auch in der ambulanten und stationären Pflege. Mit einer einfachen Videoaufnahme erkennen die Algorithmen die komplexe Gangbewegung. Auf Basis des 30-sekündigen Videos sowie eines psychosozialen Tests zur Persönlichkeit und Wohnsituation analysiert Lindera das Sturzrisiko und generiert die Maßnahmenplanung als Entscheidungsvorlage auf Knopfdruck. 23

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