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Berlin to go, Ausgabe 1.2018

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TITEL WIE SCHMECKT DIE

TITEL WIE SCHMECKT DIE ZUKUNFT? Auch die Kartoffel war mal was ganz Neues, als sie im 17. Jahrhundert nach Deutschland kam. Mittlerweile ist sie Grundnahrungsmittel. Vielleicht ergeht es ja dem ein oder anderen Food-Trend genauso Text: Anna Knüpfing Foto: iStock.com/Im Yeongsik 14

Immer der Nase nach – Insektenburger, Acai-Limonade, Beef Jerkys, Cold-Brew- Kaffee aus der Dose, Baos und Cocktails als Eis am Stiel – auf der Internationalen Grünen Woche Berlin wurden zahlreiche Innovationen der Food-Branche vorgestellt. Grünen Woche Premiere feierte. Aus Buffalowürmern kreierten die Gründer Max Krämer und Baris Özel aus Osnabrück den ersten Insektenburger Deutschlands, den die Besucher am Messestand testen konnten. Laut Welternährungsorganisation FAO sind Insekten gesund und nahrhaft, reich an Proteinen und gesunden Fetten, besitzen ausreichend Kalzium, Eisen und Zink. Insekten sind in der Aufzucht deutlich weniger klimaschädlich als größere Tiere, belasten das Grundwasser nicht so sehr und benötigen weniger Land und Futter. Fotos: Messe Berlin GmbH STREET FOOD, SUPERFOOD, REGIONALITÄT Die Markthalle der Grünen Woche beherbergte zahlreiche Street-Food-Stände mit innovativen Ernährungstrends der Foodmanufakturen aus Deutschland und der Welt. Rund 400.000 Gäste strömten im Januar in die Messehallen am Berliner Funkturm, darunter 90.000 Fachbesucher. Besonders viele Startups aus dem Ernährungsmittelbereich waren in diesem Jahr vertreten und zeigten Superfoods, alternative Proteinquellen, innovative Rezepturen, Nachhaltigkeit und Regionalität. Auch am Gemeinschaftsstand vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gab es einiges zu entdecken. INSEKTEN – DIE NAHRUNG DER ZUKUNFT? Besonderes Aufsehen erregte dort der Insektenburger des Startups Bugfoundation, der auf der NACHHALTIGER, EMISSIONS- ARMER KONSUM Nachhaltiger Konsum ist zu einem zentralen Handlungsfeld der nachhaltigen Entwicklung geworden. Ernährung, Wohnen und Mobilität sind die drei Konsumbereiche, die die Umwelt am stärksten belasten, bestätigt die dritte Studie des Umweltbundesamtes zur Marktbeobachtung nachhaltigen Konsums in Deutschland. Über 72 Prozent der Konsumausgaben und 80 Prozent der CO 2 -Emissionen des privaten Konsums fallen in diesen drei Bereichen an. Dabei sind Essen und Trinken für 15 Prozent der CO 2 -Emissionen des privaten Konsums verantwortlich. Schädliche Energien werden durch die Aufzucht von Nahrung, bei der Verarbeitung, beim Transport und bei der Entsorgung durch Nahrungsmittelabfälle in die Umwelt abgegeben. Auch Klimagase wie Methan und Lachgas, die durch Nutztierhaltung verursacht werden, die Belastung von Gewässern und empfindlichen Ökosystemen durch den übermäßigen Einsatz von Düngemitteln und den Verlust der Artenvielfalt durch einseitige Fruchtfolgen und einen hohen Pestizideinsatz belasten die Umwelt. 15

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