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Berlin to go, Ausgabe 4.2016

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POINT OF VIEW FAKTEN:

POINT OF VIEW FAKTEN: Einwohner: 281.076 Fläche: 2.041 ha Unternehmen: 17.442 KREATIV, VIELFÄLTIG UND INTERNATIONAL In Friedrichshain-Kreuzberg entstehen neue, kreative Quartiere, wo traditionelle Unternehmen auf innovative Startups treffen Friedrichshain-Kreuzberg liegt im Herzen Berlins. Früher waren die beiden ehemaligen Arbeiterbezirke Friedrichshain und Kreuzberg durch die Berliner Mauer getrennt. Heute bilden sie zusammen Berlins flächenmäßig kleinsten und jüngsten Bezirk, in dem Menschen aus rund 120 Nationen zusammentreffen. Kulturvielfalt, Wandel und Lebendigkeit sind hier überall zu spüren, schließlich ist die Clubund Kneipenszene des Bezirks weltweit bekannt. Etwa das Berghain, für das der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Namenspate ist. Charakteristisch für Friedrichshain- Kreuzberg ist die Vielzahl von Gewerbehöfen, in denen sich neben traditionellem Handwerk zunehmend junge, innovative Unternehmen niederlassen. Aber auch eine Vielzahl großer Traditionsunternehmen haben hier seit vielen Jahren ihren Sitz. Hohes Entwicklungspotenzial bietet vor allem der Spreeraum, das Gebiet zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz in zentraler und attraktiver Lage an der Spree, mit Gewerbeflächen und einer guten Verkehrsanbindung. Große, international agierende Firmen wie BASF, MTV und Coca-Cola haben sich hier angesiedelt. Mit der Mercedes-Benz Arena entstand eine der größten Multifunktionshallen Deutschlands. Ein Bezirk im Wandel: zwischen Tradition und Innovation, Startups und Industrie Friedrichshain-Kreuzberg prägt eine Mischung von neu angesiedelten, meist jungen Firmen und Traditionsunternehmen. Bekannte Firmen wie das Elektroakustikunternehmen Holmberg, das Kommunikationsunternehmen DeTeWe und die Bundesdruckerei sowie die deutschlandweit bekannten Verlagshäuser der Axel Springer AG und der taz haben im Bezirk ihren Sitz. Letztere im berühmten Berliner Zeitungsviertel, das ein traditioneller Druckerei- und Verlagsstandort ist. Inzwischen hat sich Friedrichshain-Kreuzberg über die Südliche Friedrichstadt hinaus zum Medienzentrum weiterentwickelt. Filmund Fernsehproduktionen entstehen in der Fernsehwerft im alten Berliner Osthafen. Gleich daneben hat sich in ehemaligen Industriegebäuden am Spreeufer die Musikwirtschaft etabliert: Als Erstes zog Universal Music im Jahr 2002 in das historische Eierkühlhaus nahe der Oberbaumbrücke. Zwei Jahre später richtete sich MTV mit seiner Zentrale im benachbarten Lagergebäude ein. Tradition und Moderne verbinden sich auch im Büro- und Geschäftsquartier Oberbaum City: In modernen Büros haben sich auf dem Gelände der ehemaligen Osram- bzw. Narva-Lampenfabrik zahlreiche IT-Unternehmen niedergelassen. Markantes Wahrzeichen ist der Lichtturm, ein Hochhaus mit mehrgeschossigem Glasaufsatz für Lichtinstallationen. Anders, kreativ und international Friedrichshain-Kreuzberg besitzt aufgrund seiner verdichteten Stadtstruktur zwar kaum gewerbliche Bauflächen, jedoch zahlreiche eingestreute Standorte: In den für Berlin typischen Gewerbehöfen lässt sich neben dem traditionellen Handwerk vor allem die internationale Startup- und Kreativszene nieder. So entsteht in der Südlichen Friedrichstadt um das Gelände des ehemaligen Kreuzberger Blumengroßmarkts und neben dem Jüdischen Museum ein Kreativquartier. Das Gebiet rund um den Moritzplatz wurde in den vergangenen Jahren bereits durch das Aufbau-Haus zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. Innovative, flexible und vernetzte Coworking Spaces wie das betahaus in Kreuzberg sind Treffpunkt der Berliner Startup-Szene. Mit den Fotos: Frisch / Berlin Partner, David J. Engel / davis - fotolia.com, Berlin Partner - FTB-Werbefotografie 52 BERLIN TO GO

POINT OF VIEW KREUZBERG FRIEDRICHSHAIN Standortvorteile auf einen Blick • Berliner Innenstadtbezirk mit guter Verkehrsanbindung • Attraktive Spreelage, hohe Gewerbehofdichte • Mischung von Startups und Traditionsunternehmen • Sitz von Unternehmen der Kreativwirtschaft wie Zalando, MTV, Universal Music • Mercedes-Benz Arena – Europas modernste Mehrzweckhalle • Jüngster Bezirk Berlins, zwei Drittel der Einwohner sind jünger als 45 Jahre Fotos: Anschutz Entertainment GmbH, Rainmaking Loft, A.Savin / Wikimedia Commons Prinzessinnengärten entstand auf einer Brachfläche am Moritzplatz ein blühendes Gartenprojekt inmitten der Großstadt. Kreativer Vorreiter in Sachen Esskultur und Genuss ist auch die Markthalle Neun. Hier stellen bei den regelmäßigen Wochenmärkten verschiedene Gastronomen abwechselnd ihre Spezialitäten vor. Bürgersteig-Delikatessen aus Berlin und einigen anderen Ländern gibt es am „Street Food Thursday“ von verschiedenen Köchen. Zeitungsviertel und Kreativquartier Die Südliche Friedrichstadt ist ein sehr vielschichtiges und lebendiges Quartier im Herzen Berlins, das sich einen weitgehend eigenständigen Charakter als Wohn- und Gewerbestandort bewahrt hat. Das Gebiet wird eingerahmt von Wilhelmstraße, Friedrichstraße und Lindenstraße, die ursprünglich alle auf einen kreisförmigen Stadtplatz am Halleschen Tor – dem heutigen Mehringplatz – zuliefen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstand hier das Berliner Zeitungsviertel. Große Verlagshäuser wie die von Leopold Ullstein, Rudolf Mosse und August Scherl ließen hier erstmals in Deutschland Zeitungen für ein Massenpublikum drucken. Im Zweiten Weltkrieg wurden nicht nur viele Druckereien und Verlage, sondern auch die historische Bebauung am Mehringplatz und in weiten Teilen der Südlichen Friedrichstadt nahezu vollständig zerstört. Nach dem Krieg wurde die Südliche Friedrichstadt in Etappen wieder aufgebaut. Das heutige Stadtbild zeigt sehr gut unterschiedliche Zeitschichten, Planungsideologien und Architekturen. Besonders prägend war die Planung und Neubebauung unter Leitung von Hans Scharoun und später Werner Düttmann. Es entstand eine hoch verdichtete Siedlung des sozialen Wohnungsbaus rund um den Mehringplatz sowie Wohnhochhäuser nördlich des Platzes. Ein Umdenken in städtebaulicher Hinsicht erfolgte Ende der Achtzigerjahre, als man im Zuge der „kritischen Rekonstruktion“ beispielsweise den „Kreuzberg-Tower“ in der Charlottenstraße errichtete. In den letzten zehn Jahren haben sich in der Südlichen Friedrichstadt viele Unternehmen und Einrichtungen aus Kreativwirtschaft, Kultur und Bildung angesiedelt, beispielsweise das internationale Coworking Space „Rainmaking Loft“. Zu den neuen Gebäuden, die im Kreativquartier am Besselpark entstehen, gehört auch das neue Verlagshaus der taz. 2017 soll es fertig sein. Bezirklicher Berater aus Friedrichshain-Kreuzberg Jens Lauterbach Projektmanager Unternehmensservice Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH c/o Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Frankfurter Allee 35-37 | 10247 Berlin Tel. 030 90298-4117 jens.lauterbach@berlin-partner.de Porträtfoto: Berlin Partner – Fotostudio Charlottenburg BERLIN TO GO 53

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