Aufrufe
vor 1 Jahr

Berlin to go, Ausgabe 3.2019

  • Text
  • Hoppegarten
  • Zalando
  • Stadtmarketing
  • Marketing
  • Wirtschaft
  • Hauptstadt
  • Berlin

MELDUNGEN Ein Jahr

MELDUNGEN Ein Jahr Tourismuskonzept 2018+ Rekordsummen für Berliner Startups Solidarisches Grundeinkommen Vor einem Jahr wurde im Berliner Senat das Tourismuskonzept 2018+ verabschiedet. Nun zogen Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, eine erste positive Bilanz. Ziel des Konzepts sei es, den Tourismus in Berlin nachhaltiger und stadtverträglicher zu gestalten. Drei neue Fahrradrouten im Südwesten der Stadt, eine verstärkte Reinigung der Stadtparks und der Relaunch der App „Going Local Berlin“ mit mehr als 700 Ausflugstipps für alle Bezirke zählen zu den ersten umgesetzten Maßnahmen. Der Tourismus ist eines der wichtigsten Wirtschaftssegmente der Stadt. „Die Bruttowertschöpfung im Tourismus dürfte 2018 bei rund 5,7 Milliarden Euro gelegen haben. Zudem bietet der Tourismus inzwischen 250.000 Menschen einen Arbeitsplatz“, sagt Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB. Deutsche Startups konnten in der ersten Jahreshälfte 2019 so viel frisches Kapital einsammeln wie nie zuvor in einem Halbjahr. Insgesamt erhielten sie 2,8 Milliarden Euro, 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres sogar um 19 Prozent auf 332. Der Löwenanteil des investierten Kapitals floss laut den Ergebnissen des Startup-Barometers der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young nach Berlin: Startups aus der Hauptstadt erhielten im ersten Halbjahr bei 131 Finanzierungsrunden insgesamt 2,1 Milliarden Euro – ein Anstieg um 28 Prozent. Der mit Abstand größte Deal war die 428-Millionen- Euro-Finanzspritze für das Reise-Startup GetYourGuide. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Onlinebank N26 (266 Millionen Euro) und das AdTech-Startup Adjust (201 Millionen Euro). Von den zehn größten Investitionsrunden gingen in diesem Jahr neun an Unternehmen mit Sitz in Berlin. Der Senat hat die gemeinsam von der Senatskanzlei, der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie der Senatsverwaltung für Finanzen erarbeitete Verwaltungsvorschrift des Landes Berlin zur Umsetzung des Pilotprojekts Solidarisches Grundeinkommen (SGE) beschlossen. Ziel ist es, noch in diesem Jahr 250 SGE-Stellen zu besetzen, im Lauf des Jahres 2020 dann alle – insgesamt 1000. „Teilhabe durch Arbeit. Das ist der Anspruch des Solidarischen Grundeinkommens“, sagt der Regierende Bürgermeister Michael Müller. Das SGE richtet sich an Langzeitarbeitslose direkt nach ihrem Übergang in das ALG II mit einer Arbeitslosigkeitsdauer bis maximal drei Jahren. Die zu beschäftigenden Personen erhalten einen Arbeitsvertrag bei einem SGE-Arbeitgeber, den das Land Berlin über fünf Jahre fördert. Hinzu kommen Coaching und Qualifizierungsangebote. Ziel ist der Übergang auf einen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt. 6

Ausgezeichnete Berliner Wissenschaft 10 Jahre Initiative Sportmetropole 1up Gründungsbonus als Initialzündung Ein großer Erfolg für die Berlin University Alliance. Sie wird als Exzellenzverbund im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder gefördert. Das hat der Wissenschaftsrat Mitte Juli 2019 in Bonn mitgeteilt. Die vier Berliner Wissenschaftseinrichtungen – die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin – konnten mit ihrem Antrag unter dem Titel „Crossing Boundaries toward an Integrated Research Environment“ überzeugen. Ab dem 1. November 2019 erhalten sie dafür bis zu 196 Millionen Euro für zunächst sieben Jahre. Vom Berliner Senat kommen zusätzlich 6 Millionen Euro jährlich über die Einstein Stiftung Berlin zur Unterstützung von Spitzenberufungen und Forschungsprojekten. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Initiative Sportmetropole Berlin trafen sich am 14. August 400 wichtige Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur zum Saisonauftakt der Sportmetropole Berlin in der Verti Music Hall. Nach dem Grußwort des Staatssekretärs für Sport Aleksandar Dzembritzki, der die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hervorhob, diskutierten Bob Hanning, Geschäftsführer Füchse Berlin, Marco Baldi, Geschäftsführer Alba Berlin, Friederike Sowislo, ehem. Spitzensportlerin und jetzige Geschäftsführerin Jugend trainiert für Olympia sowie Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin, über Nachwuchsarbeit und Talentförderung und ihre Auswirkungen auf und durch den Sport. Ein sportlicher Auftritt der Flying Steps Academy rundete das Bühnenprogramm ab. Mit dabei waren auch die AOK Nordost und DKB, die als Partner der Initiative den Sport in Berlin unterstützen. Ein Kostenzuschuss bis zu 50.000 Euro, das ist schon was. Seit gut einem Jahr können Gründer, Kleinstunternehmen und Freiberufler in Berlin einen solchen Zuschuss für ihre Existenzgründung erhalten. „Das Förderprogramm nennt sich ,Gründungsbonus´“, sagt Christine Heuer von der IBB Business Team GmbH. „Mit einer Gründungsfinanzierung von maximal 50.000 Euro, die unter anderem Ausgaben für Material- und Investitionen, Personal oder laufende Betriebskosten abdecken, werden Existenzgründungen sowie Startups bei der Entwicklung, Umsetzung und Marktetablierung innovativer Produkte und Dienstleistungen unterstützt.“ Offenbar mit Erfolg, denn seit dem Start am 1. Juli 2018 gingen bis Ende Juni 2019 insgesamt 356 Anträge bei der IBT ein. „170 Anträge mit einem Volumen von 8,4 Millionen Euro konnten wir bis Anfang Juli bewilligen“, erklärt Christine Heuer. 2,3 Millionen Euro wurden bereits ausgezahlt. 7

Publications in English

Publikationen auf deutsch