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Berlin to go, Ausgabe 3.2019

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CLUSTER eMO WELMO MIT

CLUSTER eMO WELMO MIT BLITZSTART CO 2 , Stickoxid, Feinstaub – die Umweltbelastungen in den Städten nehmen immer mehr zu. Einen großen Anteil daran hat der Kraftfahrzeugverkehr. Hier steuert Berlin jetzt massiv gegen. Mit dem Förderprogramm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO) hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWiEnBe) im September 2018 eine Maßnahme gestartet, die kleinen und mittleren Unternehmen Anreize bietet, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen. Gefördert werden Kauf bzw. Leasing von unternehmerisch genutzten elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die Errichtung von Ladeinfrastruktur auf betrieblich genutzten Flächen sowie professionelle Mobilitätsberatung. „Das Programm hat sich zu einem echten Renner entwickelt“, sagt Holger Döbling von der IBB Business Team GmbH. Die Tochter der Investitionsbank Berlin (IBB) ist mit der Durchführung von WELMO betraut. Seit Beginn des Programms und bis zum 2. Juli 2019 haben wir insgesamt 1494 Anträge entgegengenommen“, erklärt er. Mit 1273 Anträgen entfiel dabei der Löwenanteil auf die Anschaffung von Fahrzeugen. 171 Anträge betrafen Ladeinfrastrukturen und 50 Beratungsleistungen. Die gesamte Bewilligungssumme betrug 2,65 Millionen Euro, wobei knapp 2,5 Millionen Euro auf Fahrzeuge entfielen. MOBILITY AS A SERVICE In Berlin boomen die Mobilitätsdienstleistungen. In Berlin wird geteilt – vor allem die Verkehrsmittel. Das geht von der S- und U-Bahn über privaten Fahrradtausch, Car-, Bike- und Rollersharing, und seit Neuestem auch zu e-Kickscootern, CleverShuttle, z. B. der Berlkönig der BVG, emmy und Tier haben in Berlin das Licht der Welt erblickt. Die geringe Autobesitzrate (340 Pkw auf 1000 Einwohner), eine große Offenheit der Berliner für neue Entwicklungen und schlicht der Spaß an der Fortbewegung bringt eine nie dagewesene bunte Vielfalt an Verkehrsmitteln auf die Straße. Dass neue Mobilitätsformen in der Hauptstadt gut ankommen – das merken auch die großen Autohersteller. Nachdem Daimler und BMW mit ihrem gemeinsamen Service ShareNow bereits seit einigen Jahren auf dem Carsharingmarkt unterwegs sind und nun auch Volkswagen mit zunächst 1500 elektrischen Fahrzeugen Ende Juni gestartet ist, bleiben die Headquarters der neuen Mobilitätsunternehmen nicht an den Stammorten in Süd- und Westdeutschland, sondern siedeln an die Spree. Bereits Anfang dieses Jahres ist die Now-Sparte von BMW und Daimler mit 500 Mitarbeitern in die Leipziger Straße gezogen, Volkswagen ist mit seinem We Campus jüngst nachgezogen und hat 900 Mitarbeiter direkt gegenüber des angesagten SoHo House in der Mollstraße untergebracht. Fotos: © iStock, © Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie 42

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