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Berlin to go, Ausgabe 3.2019

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PERSPEKTIVEN Am Ort des

PERSPEKTIVEN Am Ort des ehemaligen Kaiser-Pavillons wurde zwischen 1918 und 1923 die damalige Kaiser-Tribüne errichtet. Die Tribüne ist gut erhalten und auch an den heutigen Renntagen als Klub-Tribüne in Betrieb. Im März 2008 schließlich die Erneuerung: Die Rennbahn Hoppegarten inklusive Trainingsgelände geht an den in London lebenden Fondsmanager und Rennsport-Liebhaber Gerhard Schöningh und ist damit die erste deutsche Rennbahn mit einem privaten Eigentümer; die Rennbahn Hoppegarten GmbH & Co. KG steht in der Startbox und legt sich mächtig ins Zaumzeug: Die Anzahl der Renntage wächst wieder auf aktuell elf, große Rennen kommen wieder nach Berlin zurück. Die nationale Rennsportelite entdeckt Hoppegarten neu, viele aus dem Ausland zum ersten Mal. 2011 wird der Große Preis von Berlin erstmals seit 1944 wieder an seinem Gründungsort Hoppegarten ausgetragen. 2013 bekommt die Rennbahn Hoppegarten das Prädikat „national wertvolles Kulturdenkmal“ und kann so auch von Fördergeldern von Bund und Land profitieren, zur Substanzerhaltung und Restaurierung etwa. Schöningh sieht das als Würdigung der stetigen Zuwächse bei der Qualität der Rennen, der Besucherzahlen, Wett- und Sponsoringumsätze und der Erfolge der Trainer vor Ort. Seit Anfang dieses Jahres verantwortet Michael Wrulich als Geschäftsführer zusammen mit Inhaber Gerhard Schöningh die unterschiedlichen Managementbereiche des Unternehmens. Und wie sieht die Zukunft in Hoppegarten aus? Das Gelände – mit 207 Hektar ebenso groß wie der Berliner Tiergarten – soll weiter optimiert werden, nach abgeschlossener Sanierung der Tribünen II und III ist die Haupttribüne als nächstes an der Reihe, auch der Gestütshof als Pferdeunterkunft und der Eingangsbereich sollen in neuem Glanz erstrahlen. „Das Angebot für unsere Gäste werden wir weiter verbessern, wir arbeiten gezielt daran, neue Zielgruppen für unsere fantastische Anlage und die Renntage zu erschließen. Darüber hinaus werden wir die Rennbahn als attraktive Veranstaltungslocation im Grünen weiterentwickeln“, sagt Wrulich. „Aber wir sind und bleiben eine Rennbahn – das ist unser Kerngeschäft und wir brennen für unseren Sport!“ Fazit: Hoppegarten in der gleichnamigen Rennbahnkommune ist heute eine der Top-Galoppsport-Adressen Deutschlands und lockt auch internationale Ställe an. Bei der Saisoneröffnung 2019 fährt etwa Dubai-Herrscher Scheich Mohammed, Besitzer der weltweit meisten Pferde, mit der Stute „Fountain of Time“, aus seinem Erfolgsstall Godolphin einen spektakulären Sieg ein, im Vorjahr gewann er bereits mit „Best Solution“ den Saisonhöhepunkt Longines Großer Preis von Berlin. – Eröffnung: 1868 – Firmensitz: Hoppegarten, Brandenburg – Mitarbeiter: 15 Festangestellte, an Renntagen bis zu 200 Aushilfen und Dienstleister – Geschäftsleitung: Gerhard Schöningh,Michael Wrulich – Mehr Informationen unter: www.hoppegarten.com 24

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