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Berlin to go, Ausgabe 3.2018

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PERSPEKTIVEN

PERSPEKTIVEN Welterkundung und der fruchtbaren Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Südlich des Schlüterhofs wird in einem Raum an die Geschichte des Berliner Schlosses erinnert. Dahinter schließt sich das Lapidarium (Sammlung von Steinwerken) mit archäologischen Funden und Original-Schlossresten an den Schlüterhof an. Der Schlüterhof wie auch das Schlossforum sollen rund um die Uhr geöffnet sein. Teile des Schloss inneren werden so zum öffentlichen Raum, der genauso wie die freien Der Transport des Südseebootes. Flächen zwischen den Häusern der Museumsinsel den Menschen gehören und Aufenthaltsqualität Auf den insgesamt drei Ausstellungsetagen des ausstrahlen soll. Schlosses werden bestimmte Bereiche aber auch Insbesondere die Sammlungen der ethnologischen und asiatischen Museen, die bislang in in den ersten drei Jahren kostenpflichtig sein. Um die 1000 Veranstaltungen sind im Jahr geplant, Dahlem zu sehen waren, werden das Humboldt also etwa drei Veranstaltungen am Tag. Ab 2019 Forum prägen. Denn das gesamte zweite und werden sich verschiedene Nutzer die insgesamt dritte Obergeschoss steht dem Ethnologischen 40.000 Quadratmeter Ausstellungsflächen teilen: Museum und dem Museum für Asiatische Kunst das Ethnologische Museum und das Museum für zur Verfügung. Drei geografische Schwerpunkte Asiatische Kunst (Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatliche Museen zu Berlin), die Berlin-Ausden: Ozeanien, Afrika und Amerika. Asien zieht werden in der zweiten Etage in Szene gesetzt werstellung (Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum in die dritte Etage. In der zweiten Etage werden Berlin) und das Humboldt Labor (Humboldt-Universität zu Berlin). großen Boote ist bereits im Mai heil in Mitte ange- die großen Südseeboote untergebracht. Eines der kommen. 16 Meter lang, 2,5 Meter hoch und vier EINLADUNG ZU EINER Tonnen schwer war die riesige Box. Der wertvolle INSPIRIERENDEN WELTREISE Inhalt: das Südseeboot von der Insel Luf. Es ist das Die große glasüberdachte Eingangshalle des erste und größte Ausstellungsobjekt des künftigen Museums. Gewünscht wird, dass sich die Komplexes, die sogenannte Agora, soll mit themenübergreifenden Veranstaltungen als verbindendes Element wirken. Im antiken Griechenland sen werden, die neue Blicke auf die vergangenen Besucher auf eine inspirierende Weltreise einlas- war die Agora der zentrale Fest-, Versammlungs- und gegenwärtigen Kulturen Afrikas, Amerikas, und Marktplatz einer Stadt. Und dahin geht auch Asiens, Australiens und der Südsee eröffnen wird. die Vorstellung: Das Foyer, welches der Besucher Bezüglich der Ausstellung ist seit einiger Zeit eine durch das Eosander-Portal (Portal III) betritt, ist – Debatte entbrannt: Fragen nach der Herkunft der wie in einer antiken Stadt – als zentraler Veranstaltungsort und Raum der Begegnung angelegt. Zwischen Agora und Schlüterhof liegt das Schlossforum, hier befindet sich auch der Eingang zur Landesbibliothek im ersten Stock. Nördlich des Schlüterhofs – vis-à-vis der Museumsinsel – entsteht die „Kunstkammer“. Die Visionen der ehemaligen Berliner Kunstkammer im alten Berliner Stadtschloss sollen hier wieder spürbar werden, die neue Im Foyer wird die Kiste mit einer Spezialvorrichtung auf Höhe Kunstkammer als ein Ort der des 1. Obergeschosses gehoben. Fotos: © SHF / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG, © SHF / David von Becker, Visualisierungsbeispiel © Kulturprojekte Berlin GmbH Die Berlin-Ausstellung im Humboldt Forum entsteht als Koproduktion zwischen der Kulturprojekte Berlin GmbH und der Stiftung Stadtmuseum Berlin. ethnologischen Exponate werden diskutiert und wie die Museen mit diesen zukünftig umgehen werden. Das Ethnologische Museum will sich mit dem Erbe der Kolonialherrschaft und der Rolle Europas kritisch auseinandersetzen. Mit dem Aufbau von Forschungsstrukturen um die Ausstellungsstücke aus kolonialer Vergangenheit böte sich für das Humboldt Forum ein Weg, die Vorgeschichte der Exponate der ethnologischen Sammlungen zu klären. KÜCHE UND KULINARIK ZEIGEN KULTURELLE VIELFALT Im ersten Obergeschoss, der Beletage, wird eine neuartige Ausstellung den Austausch zwischen Berlin und der Welt zeigen. Mit besonderen Themenräumen wird sie sich der Gesellschaft und ihren Menschen, ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen, aber auch der sie umgebenden Natur widmen. Im Zentrum stehen dabei Fragen, welche sich am Transfer von Ideen, Menschen und Dingen von und nach Berlin sowie an der Wechselbeziehung zwischen Stadt und Welt orientieren. Die Ausstellung verknüpft Berlin mit der Welt, wie auch die Dialogforen im Erd- und Obergeschoss die Weltkulturen miteinander verbinden. Besucher, die durch das beeindruckende Eosander-Portal treten und in dem riesigen, von dreigeschossigen Galerien gesäumten Foyer stehen, werden angesichts der Fülle der kulturellen Angebote vielleicht nach einem Ort des entspannten Verweilens Ausschau halten. Natürlich wurde bei der Planung auch daran gedacht: Insgesamt stehen rund 1500 Sitzplätze in den gastronomischen Bereichen zur Verfügung. Mehrere Restaurants, Cafés und Bistros wird es geben; geplant sind dabei unter anderem ein „Restaurant der Kontinente“ und das „Bistro der Kulturen“. Im spektakulären Restaurant auf dem Dach des Schlosses wird der Gast neben guter Küche einen wunderbaren Rundumblick genießen können. Restaurants und Cafés werden die Besucher noch zusätzlich anregen, den neuen Schlosskomplex kennenzulernen. Das Humboldt Forum wird Räume für Begegnung und Austausch schaffen, um den internationalen Ideenaustausch zu fördern und nach neuen Erkenntnissen zu aktuellen Themen wie Migration, Religion und Globalisierung zu suchen. Denn: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt) 34 35

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