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Berlin to go, Ausgabe 3.2018

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PERSPEKTIVEN man denke

PERSPEKTIVEN man denke hier nur an die gesamte Street-Food- len, den Fachkräftebedarf zu decken. Denn als Szene oder unsere Markthallen. Wirtschaftsfaktor ist der Berlin-Tourismus für Im Bereich der High-End-Gastronomie, also der die Stadt unverzichtbar. Mit mehr als 75.000 so- Top-Gastronomie, sind wir ebenfalls führend in zialversicherungspflichtigen Beschäftigten, fast Deutschland, keine andere Stadt beherbergt so 4000 Auszubildenden – rund 235.000 Menschen viele Michelin-Sterne wie unsere. Und auch vie- leben von der gesamten touristischen Branche –, le noch nicht ausgezeichnete Restaurants oder mit einem jährlichem Umsatz von 11,5 Milliar- Konzepte gehören zur absoluten Spitzenklasse. den Euro und fast 2 Milliarden Euro Steueraufkommen sind wir sicher der ganz große Player UND WAS WERDEN DIE FOOD-TRENDS VON in unserer Stadt. WELCOME TO BERLIN Das kann keiner so genau vorhersagen, schon gar nicht in Berlin. Wer hätte vor Jahren daran gedacht, dass es Restaurants gibt, die ausschließ- DIE DIGITALISIERUNG ERGREIFT IMMER MEHR LEBENSBEREICHE. WIE WIRKT SICH DAS THEMA AUF IHRE BRANCHE AUS? MORGEN SEIN? lich vegane Speisen anbieten – für andere Städte WELCHE VERÄNDERUNGEN FORDERN UND mag das noch etwas Besonderes sein, für Berlin FÖRDERN DIE DIGITALE ENTWICKLUNG? ist es inzwischen normal. In unserer Branche werden alle Bereiche stän- Die Food-Trends der kommenden Jahre werden dig dahingehend durchleuchtet. Der Bereich meiner Meinung nach geprägt sein von dem im- Zimmerreservierung ist ja praktisch schon voll- mer stärker werdenden Wunsch der Menschen, ständig digitalisiert, fast jeder Gast hat schon DIE WELT ZU GAST IN BERLIN sich gesund, nachhaltig und verantwortungsbewusst zu ernähren – wo kommt das Essen her, wer hat es hergestellt, unter welchen Bedingungen und wo. Gutes, wert- und nachhaltiges Essen wird eine neue Form des Luxus sein. Die Menschen erkennen den Wert des Essens, das ihnen eine neue Dimension für ihr Körpergefühl und ihre Geistesleistung gibt. Gutes Essen wird mal online ein Zimmer reserviert oder auch eine ganze Reise über eine Reservierungsplattform gebucht. Ebenso trifft das auf die Themen Bewertungen und deren Management, Registrierkassen, Warenwirtschaft, Personalbeschaffung u.v.m. zu. In unseren Gastronomie- und Hotelleriebetrieben wird der Schwerpunkt aber immer auf der persönlichen Dienstleistung liegen, unsere Gäste in Zukunft deshalb auch mehr kosten dürfen werden von unseren Mitarbeiterinnen und Mit- Einmal nach Berlin! Die Beliebtheit der Spreemetropole wächst bei Touristen von Jahr zu Jahr. Text: Gabriele Schulte-Kemper Längst kann Berlin sich im europäischen Städtevergleich sehen lassen. 13 Millionen Besucher kamen im vergangenen Jahr, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, die Stadt bereitet sich auf noch mehr Gäste vor. Christian Andresen, Präsident des DEHOGA Berlin, wirft im Interview seinen ganz eigenen Blick auf die Hauptstadt als Hotspot. HERR ANDRESEN, WAS MACHT BERLIN trotzdem lieben uns alle. Die Meinung über Berlin ist außerhalb unserer Stadt einfach positiv besetzt, und das wird sich hoffentlich so schnell auch nicht ändern. Die Hauptstadt kommt auf 35 Millionen Übernachtungen – und das ohne internationalen Großflughafen und ohne richtiges Kongresszentrum. WELCHEN WANDLUNGSPROZESS HAT DIE GASTRONOMIESZENE IN BERLIN VOLLZO­ GEN? und müssen. GUT AUSGEBILDETE FACHKRÄFTE SIND IHRER AUSSAGE NACH GRUNDLAGE FÜR EINE ERFOLGREICHE GASTRONOMIE UND HOTELLERIE. ZEICHNET SICH AUCH IN DER HOTEL- UND GASTRONOMIEBRANCHE EIN FACHKRÄFTEMANGEL AB? Die meisten Branchen stehen vor der Herausforderung, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden. Dazu gehört auch unsere Branche. Wir als DE- HOGA Berlin sind in diesem Bereich sehr breit aufgestellt und versuchen, die Berliner Betriebe auf vielfältige Weise zu unterstützen. Dabei sind Projekte zur Berufsorientierung genauso wichtig wie Tools zur Qualitätssicherung in der Ausbildung, die wir beispielsweise innerhalb unserer Initiative „Ausbildung mit Qualität“ zur Verfü- arbeitern betreut und sollen sich hauptsächlich aus diesem Grund wohlfühlen. Christian Andresen Christian Andresen ist seit Anfang des Jahres Präsident der DEHOGA Berlin. Von 2012 an war er bereits als Vizepräsident in dem Verband tätig. Seit 1998 leitet er zudem als Geschäftsführender Gesellschafter The Mandala Hotel am Pots- IHRER MEINUNG NACH ZUM TOURISMUS­ MAGNETEN? Berlin ist einfach „the place to be“ – unsere Stadt erfindet sich ständig neu, nichts ist perfekt und Aktuell gehört Berlin sicher zu den absoluten Hotspots im gastronomischen Bereich. Hier probiert man sich aus, viele Konzepte werden bei Erfolg dann auch in anderen Städten umgesetzt, Foto: © Dehoga gung stellen. Auch Weiterbildungsangebote wie die DEHOGA Berlin Seminare und die Förderung der Berufsschule sowie der Hotelfachschule sind für uns wichtige Themen, die dabei helfen sol- damer Platz und The Mandala Suites an der Friedrichstraße. Der 52-Jährige ist verheiratet und Vater einer Tochter. 30 31

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