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Berlin to go, Ausgabe 3.2017

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NETZWERK „BERLIN HAT

NETZWERK „BERLIN HAT ETWAS VOM BARBIER VON SEVILLA “ Isabella Groegor-Cechowitz, Global General Manager Public Services bei SAP, über Innovationen, die Future City Berlin und komplexe Opern FRAU GROEGOR-CECHOWICZ, DIE 19 SAP LABS IN 16 LÄNDERN WELTWEIT SIND FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSEIN- RICHTUNGEN, IN DENEN SIE DIE PRODUK- TE VON SAP ENTWICKELN UND VERBES- SERN WOLLEN – AUCH IN DER DEUTSCHEN HAUPTSTADT: WIE WICHTIG IST DER INNO- VATIONSSTANDORT BERLIN? Die Labs stellen 86 % der gesamten SAP-Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Diese Labs sind ganz starke Innovationszentren, und jedes der Labs ist ein strategisch gewählter Standort in einem globalen Hotspot für Innovation. Das Berliner Lab ist ein neuerer Teil davon. Wir sind ein deutsches Softwareunternehmen. Darum ist uns Berlin wichtig. Zum einen, weil wir hier top ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, auch im Hinblick auf den digitalen Fokus der Universitäten hier. Zum anderen, weil es hier eine unglaublich aktive, internationale Startup-Szene gibt. WOMIT BESCHÄFTIGEN SIE SICH IM BERLINER LAB SCHWERPUNKTMÄSSIG? Alle unsere Labs sind international eng vernetzt, was auch Berlin eine stärkere Sichtbarkeit verleiht. Hier im Berlin Lab gibt es drei Standorte mit verschiedenen Schwerpunkten: In Mitte fokussieren wir uns auf unsere HANA-Plattform, also auf unsere Datenbanktechnologie und alle Abläufe, die damit zusammenhängen – und auch auf die Cloud. Das SAP Innovation Center in Potsdam beschäftigt sich sehr stark mit zukunftsweisenden Technologien, etwa Machine Learning und Blockchain. Und am dritten Standort, in Schönefeld, arbeitet das Team an einem relativ neuen Thema für uns, nämlich „Sport und Entertainment“. Isabella Groegor- Cechowitz, Global General Manager Public Services Viele Sportler nutzen inzwischen unsere Anwendungen. Als Pferdenarrin weiß ich zum Beispiel, dass die Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke mit unserer Software trainiert. DER STANDORT BERLIN MISST SICH LÄNGST IM INTERNATIONALEN WETTBEWERB. WIE STEHT ER IM VERGLEICH ZU IHREN ANDEREN LABS IM SILICON VALLEY, IN SCHANGHAI, MOSKAU ODER HO-CHI-MINH-STADT DA? Die aufgezählten Labs haben alle sehr unterschiedliche Umfelder und sind daher nur schwer direkt vergleichbar. Das Silicon Valley ist sicherlich mit Abstand das größte IT-Cluster der Welt und beherbergt die Top-IT-Firmen der ganzen Welt. Schanghai und Moskau sind nationale Hochburgen für Toptalente und haben einen riesigen Markt im Hintergrund, während Vietnam, schon aufgrund der Größe des Landes, ein aufstrebender Markt ist, der natürlich von strategischer Bedeutung ist, aber nicht den Head Count von Millionenstädten wie Schanghai oder Bangalore anbieten kann. Allgemein könnte man das Lab Berlin wohl am ehesten mit dem Lab in Paris vergleichen, insbesondere im Hinblick auf das Foto:SAP 50

Ökosystem aus Kunden, Partnern, Startups und der Hochschulszene. Diese Einbindung ist uns überall sehr wichtig. Da finden wir in Berlin ideale Verhältnisse vor. Das zeigt sich beispielsweise auch in unserem DATA SPACE. Hier wollen wir auch mit den Berlin-Partnern gern weiter Synergien bilden und schauen, was da noch geht. WAS KÖNNEN WIR IN BERLIN IN SACHEN PUBLIC SERVICES NOCH LERNEN? Was den ganzen Bereich Future City anbelangt, könnte Berlin noch eine Schippe drauflegen. Das eine ist die Stadt als smarte Organisation: Wie kann ich Prozesse optimieren, wie kann ich Public Services optimieren? Da sind uns andere Länder schon weit voraus. Der andere Punkt ist die Future City als solches – da brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Vereinzelt gibt es auch hier Bemühungen, etwa beim autonomen Fahren. Aber auf Dauer sollte das in eine ganzheitliche Strategie übertragen werden. Auch hier sind uns Städte wie Schanghai oder Dubai voraus. WIE SIEHT EIN BEHÖRDENGANG IN ZEHN BIS 15 JAHREN AUS IHRER SICHT AUS? In zehn bis 15 Jahren werden wir uns vielleicht gerade noch daran erinnern können, dass es mal so etwas wie Behördengänge gab. Aber ansonsten werden wir so ziemlich alles online machen. Und falls mal doch etwas ausgedruckt werden muss, werden wir eine Drohne rausjagen. SIE SIND EIN GROSSER OPERN-FAN. WENN BERLIN EINE OPER WÄRE: WELCHE WÄRE ES? (lacht) Das ist eine gute Frage. Auf alle Fälle eine komplexe Oper, vielleicht Tannhäuser. Tannhäuser ist ein Wandler zwischen den Welten, das passt zu Berlin. Mein Mann ist für Götterdämmerung – das ist zwar schwere Kost, aber es gab ein Happy End. Berlin hat aber auch etwas vom Barbier von Sevilla: spritzig, witzig, jung, dynamisch. Aber ich lege mich nicht fest. Wenn Berlin eine Oper wäre, müsste sie noch geschrieben werden, aber dann könnte es eine Mischung aus Tannhäuser, Götterdämmerung und dem Barbier von Sevilla sein. Mehr Informationen: www.dataspace-berlin.com Berlin hat beste Perspektiven. Bei der Aussicht kein Wunder. Willkommen im Berlin Capital Club – Germany’s Leading Business Club. Seien Sie dabei, wo sich Unternehmer und Entscheidungsträger vernetzen. Entspannen Sie in exklusivem Rahmen. Und genießen Sie den Ausblick über die Dächer des Gendarmenmarkts: Im Berlin Capital Club, dem ersten privaten Businessclub der Hauptstadt, öffnen sich beste Perspektiven – und das weltweit. Denn durch Ihre Mitgliedschaft genießen Sie alle Privilegien und Annehmlichkeiten des International Associate Clubs Netzwerkes, dem weltweit fast 250 Clubs angehören. 51 www.berlincapitalclub.de I www.iacworldwide.com I www.cca-intl.com

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