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Berlin to go, Ausgabe 3.2017

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COFFEE TO GO AUF EINEN

COFFEE TO GO AUF EINEN COFFEE TO GO Lukas Breitenbach trifft Jürgen Allerkamp, den Vorstandvorsitzenden der IBB HERR ALLERKAMP, SEIT MAI SIND SIE AUF- SICHTSRATSVORSITZENDER BEI BERLIN PARTNER. WIE GEFÄLLT IHNEN DIE NEUE AUFGABE? Ich bin überzeugt, dass Berlin Partner eine überaus wichtige und dynamisch treibende Rolle in der Stadt hat. Ich schätze die Zusammenarbeit und betrachte es als ein tolles und leistungsfähiges Unternehmen. In der Technologieförderung müssen wir gleichwohl besser aufzeigen, wie technologische Innovationen für die Unternehmen in Berlin nutzbar gemacht werden können. Da können wir noch mehr machen. Aber ansonsten bin ich sehr überzeugt von der klugen und nachhaltigen Ansiedlungspolitik. Da hat Berlin Partner einen guten Job gemacht und das hat der Entwicklung der Stadt sehr gut getan. Insofern macht mir meine Arbeit große Freude. EINE GROSSE GEMEINSAMKEIT VON BER- LIN PARTNER UND IBB IST DAS THEMA WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG. WO UNTER- SCHEIDEN SIE SICH UND WAS HABEN SIE GEMEINSAM? Die Stärken von Berlin Partner sehe ich im Bereich der Ansiedlung von Firmen, die in Berlin noch nicht vertreten sind und hier vertreten sein wollen, und bei der Betreuung von Bestandsunternehmen, insbesondere wenn es darum geht, neue Ansiedlungsflächen oder neue Büroflächen zu finden und natürlich auch in der Technologieförderung. Die IBB kümmert sich darum, dass die Firmen eine Finanzierung erhalten, sei es Kredit, Eigenkapital oder Zuschuss, sei es direkt oder in Zusammenarbeit mit den in Berlin ansässigen Geschäftsbanken. Kurzum, Berlin Partner kümmert sich um die nicht monetäre, die IBB um die monetäre Wirtschaftsförderung. Beide Unternehmen, die IBB und Berlin Partner, ergänzen sich also hervorragend. INNOVATION UND INVESTITION – WIE HÄNGT DAS ZUSAMMEN? Wir verstehen uns als Innovationsbank. Innovationen sind unerlässlich für die Entwicklung von bestehenden Unternehmenskonzepten. Mit unseren Förderprogrammen stehen wir bereit und viele dieser Förderungen beziehen sich auf Digitalisierung im weitesten Sinne und auch auf technische Innovation. So gesehen sind Innovation und Investition wie Geschwister, die Hand in Hand gehen. OB IN HANNOVER, DRESDEN ODER DÜS- SELDORF: WIE HABEN SIE INNOVATION IM LAUFE IHRER KARRIERE ERLEBT? Spannend war es immer, am Puls der Zeit zu sein. Etwa 1991 – kurz nach der Wende – im aufstrebenden Dresden. Da war eine unglaubliche Dynamik in der Wirtschaft, ein enorm großer struktureller Veränderungsbedarf, und es war toll zu sehen, wie die Menschen, für die sich das Leben gravierend verändert hatte, bereit waren, Veränderung mit zu gestalten. Ich glaube, dass sich in Berlin seit einigen Jahren eine ähnlich starke Dynamik entwickelt hat und auch ein ähnlich starker Wille zur Veränderung im unternehmerischen Bereich zu spüren ist. Das spüren wir insbesondere durch die Startup-Szene. Und wir spüren es bei den Bestandsunternehmen, die sich immer wieder anpassen müssen. Ich glaube, dass man das Berlin von heute und das Berlin von vor zehn bis 15 Jahren kaum noch vergleichen kann. 32

MIT BLICK NACH VORN: GLAUBEN SIE DENN, DASS MAN DAS BERLIN VON HEUTE UND DAS BERLIN VON IN ZEHN BIS 15 JAH- REN VERGLEICHEN KANN? Die Verabredung können wir ja erst mal treffen, dass wir uns dann noch einmal zusammensetzen. Aber das ist ganz schwer zu sagen. Fest steht, dass Berlin sich weiter enorm, ja dramatisch – im positiven Sinne – verändern wird. Ich glaube auch, dass die Veränderungsgeschwindigkeit anhalten wird. Und ich glaube insbesondere, dass der Digitalisierungsprozess wie ein Treibstoff für diese Dynamik ist. Und insofern bin ich der festen Überzeugung, dass Berlin weiter wirtschaftlich prosperieren wird, dass die Dynamik anhalten wird und dass es weitere wirtschaftliche Erfolge geben wird und wir einen erheblichen Arbeitsplatzaufbau in den nächsten drei, vier, fünf Jahren sehen werden. Ob das in 20 Jahren immer noch so ist, ist Spökenkiekerei. Jürgen Allerkamp Jürgen Allerkamp ist seit 1. Januar 2015 Vorsitzender des Vorstands der Investitionsbank Berlin (IBB). Im Anschluss an das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Lausanne und Münster und der Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn wurde Allerkamp Justitiar bei der Westdeutschen Landesbank in Düsseldorf. Nach Stationen in den Vorständen der Stadtsparkasse Dresden und der Norddeutschen Landesbank in Hannover wurde er Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Hypothekenbank AG (Hannover), bevor er zur IBB wechselte. Seit Mai 2017 ist Allerkamp auch Aufsichtsratsvorsitzender von Berlin Partner. Foto: berlin-event-foto / Peter-Paul Weiler ZUM UNTERNEHMEN: 2004 Ausgliederung aus der Landesbank Berlin und Verselbstständigung als Investitionsbank Berlin Bilanzsumme 2016: 17,979 Milliarden Euro Beschäftigte 2016: 628 Wirtschaftsförderung 2016 (Zuschüsse und Darlehen): 837,1 Mio. Euro Immobilien- und Stadtentwicklung 2016 (Zuschüsse und Darlehen): 889,8 Mio. Euro 33

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