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Berlin to go, Ausgabe 3.2017

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LOCATION INNOVATIV IM

LOCATION INNOVATIV IM VERBUND Vier Berliner Fraunhofer-Institute arbeiten gemeinsam an intelligenten Lösungen für das digitale Zeitalter Laut Statista soll sich in Deutschland der prognostizierte Umsatz mit dem „Internet der Dinge“ bis zum Jahr 2020 auf 50,2 Milliarden Euro belaufen. Um dieses Potenzial zu nutzen und Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen und somit auch den heimischen Wirtschaftsstandort zu stärken, wurde im Juli 2016 das Leistungszentrum Digitale Vernetzung gegründet. Die Wahl des Standortes Berlin für das neu geschaffene Leistungszentrum hat viele Gründe – zum einen gibt es hier die am schnellsten wachsende Startup-Szene Europas, Deutschlands größte Universitätslandschaft und eine Vielzahl multinationaler Hightech-Unternehmen mit ihren Headquartern, zum anderen existiert in Berlin mit den vier Fraunhofer-Instituten eine einmalige Bündelung von Kompetenzen für die digitale Transformation. Bisher haben die Institute ihr Know-how, ihre Erfahrungen und ihre über Jahre entwickelten Technologien für die digitale Vernetzung für eigene Projekte eingesetzt. Seit einem Jahr nutzen die vier Institute ihre Kompetenzen nun auch in Kooperation – zum Vorteil der Industriepartner. Elf Projekte gibt es bereits, an denen das Leistungszentrum bisher im Verbund arbeitet. „Nicht immer sind alle vier Fraunhofer-Institute beteiligt, aber zwei sind mindestens dabei“, erklärt Dr. Florian Schreiner, der Leiter des Transferzentrums „IoT Lab“ am Fraunhofer FOKUS. „Das ist auch das Besondere im Leistungszentrum – nur in diesem Rahmen sind übergreifende, ganzheitliche Digitalisierungsansätze möglich“, ergänzt er. An jedem Fraunhofer-Institut wurde ein Transferzentrum gegründet, das sich um die Zusammenarbeit und den „Wissenstransfer“ kümmert. Ohne die Entwicklung aus den Bereichen Sensorik und Aktorik, die beispielsweise aus dem Transferzentrum „Hardware for CPS“ kommen, wären viele Digitalisierungsprojekte gar nicht möglich. CPS, Cyber Physical Systems, sind die unverzichtbare Brücke zwischen realer und virtueller Welt. Zu den wichtigsten Lösungen aus dem „Hardware for CPS“-Lab zählt der hier entwickelte Baukasten für miniaturisierte Sensorknoten. Dirk Friebel, Leiter Strategisches Marketing am IZM, erläutert dessen Vorteile: „Durch die dort verfügbaren Vernetzungsmöglichkeiten, die hohe Energie- Eröffnung des Leistungszentrums Digitale Vernetzung am 6. März 2017 28

Foto: Tom Maelsa/ Fraunhofer FOKUS autonomie und die extrem kleine Bauform des Knotens besteht die Möglichkeit, Sensorik in jede Anwendung zu integrieren und damit die technologische Grundlage für eine flächige Anwendung von IoT-Lösungen bereitzustellen.“ Damit die Informationen, die Sensoren aufnehmen, auch weitergeleitet werden können, benötigt man eine moderne, leistungsfähige Datenkommunikation. An dieser arbeitet das „5G Testbed“ im Transferzentrum am Fraunhofer HHI. Hier werden Tests mit dem Mobilfunkstandard der 5. Generation durchgeführt und künftige Schnittstellen und Netzzugänge für neue Anwendungen erprobt. Im IoT Lab am Fraunhofer FOKUS werden alle Informationen auf verschiedenen Plattformen gesammelt, analysiert und für konkrete IoT-Anwendungen etwa im Bereich Gesundheit, smarte Städte und vor allem Industrie und Produktion aufbereitet und anschaulich dargestellt. Den Weg in die konkrete Umsetzung finden Digitalisierungsideen und -lösungen im Transferzentrum „Industrie 4.0 Lab“ am Fraunhofer IPK. Ob Lösungen für die smarte Fabrik aus dem Projekt „Industrie 4.0 Koffer“ oder die Entwicklung von Digitalen Zwillingen und Assistenzsystemen, die im Projekt „ProEnv“ vorangetrieben wird – hier gibt es Unterstützung für die Praxis. „Auch wenn viele Unternehmen oft nur das Ende der Digitalisierungskette hier bei uns im Industrie 4.0 Lab sehen, wäre das Ergebnis ohne das Know-how der anderen Transferzentren nicht das gleiche“, bekräftigt auch Patrick Gering, der das Projekt „Industrie 4.0 Koffer“ betreut. Er sieht in der Kooperation nur Vorteile, da dadurch erstmalig alle Aspekte der Wertschöpfung „aus einer Hand“ adressiert werden können. Text: Anke Templiner Aus Investition wird Expansion. IBB für Unternehmen: Die Mittelstandsförderer in Berlin. Ihr Unternehmen soll weiter wachsen – wir haben das Förderprogramm. Mit einem maß geschneiderten Finanzierungsangebot unterstützen wir Sie dabei, Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Ihre Wachstumsziele zu erreichen. Sprechen Sie mit uns! Telefon: 030 / 2125-4747 E-Mail: wachsen@ibb.de www.ibb.de/wachsen

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