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Berlin to go, Ausgabe 3.2017

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DISKURS wurde um eine

DISKURS wurde um eine eigene Innovationsabteilung für die Material- und Anwendungsforschung erweitert. Momentan experimentiert das Berliner Tech-Startup unter anderem mit neuen Druckmaterialien. Und weil 3D-Drucker noch recht langsam arbeiten, tüftelt man gemeinsam mit der niederländischen Forschungsorganisation TNO an einem neuen Drucker, der wie am Fließband arbeitet: Durch eine sich drehende Bodenplatte im Gerät können viele Objekte gleichzeitig gedruckt werden. Ein Prototyp ist schon fertig, im kommenden Jahr soll das neue Modell auf den Markt kommen. Auch die Kunstwelt revolutioniert der 3D-Druck: „In Museen verändert 3D-Druck die Art und Weise, wie wir Ausstellungen erleben“, sagt Samuel Jerichow. Der Diplom-Bauingenieur verantwortet im 3D-Labor der TU Berlin das Museumsprojekt, bei dem, in Zusammenarbeit mit mehreren Berliner Museen, Exponate gescannt und mittels 3D-Technologie reproduziert werden. Objekte aus dem TU-Labor, das mit neun 3D-Druckern ausgestattet ist, sind beispielsweise Teil der Ausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ in der Zitadelle Spandau. Statt „Berühren verboten!“ heißt es dort „Bitte anfassen!“. Replikate eines Denkmals des Grafen von Schwerin und des Revolutionsdenkmals von Mies van der Rohe sind als Tastmodelle ausgelegt. Der Vorteil der maßstabsgetreu verkleinerten Objekte: „Gerade Kinder erkunden ihre Umwelt mit allen Sinnen. Die Tastmodelle sind Geschichte zum Anfassen“, sagt Jerichow. Seit dem Start des Museumsprojekts im Jahr 2013 haben die Wissenschaftler viel dazugelernt: „Zum Beispiel müssen im Gipsdruck erstellte Objekte von einem Lackierer nachbearbeitet werden, da sie sonst für sehbehinderte Besucher in der Haptik viel zu rau sind – das ist so, als würde man als Sehender ein sehr grobkörniges Bild betrachten“, erklärt Samuel Jerichow. Inzwischen ist die 3D-Expertise der Berliner international gefragt: Das TU-Team arbeitet gemeinsam mit einem Museum in Istanbul und einer Universität in Jordanien daran, mithilfe von 3D-Technik einen neuen Zugang zur Islamischen Kunst im Museumsbereich zu schaffen. ANZEIGE GO!

INNOVATIVES AUS BERLIN Text: Simone Fendler Lebensrettende Sensoren, kluge Lautsprecher und exquisites Design – Berliner Innovationen entdecken die Welt FIRST SENSOR – KLEINER SENSOR MIT GROSSER WIRKUNG Sensoren sind die Sinnesorgane von Maschinen, hat das Unternehmen sechs Standorte – einen Fahrzeugen und Geräten. Sie wandeln eine physikalische Messgröße in ein elektrisches Signal Berlin-Weißensee. Marktführer ist First Sensor davon in Berlin-Oberschöneweide und einen in um. Die First Sensor AG hat sich auf die Entwicklung und Produktion der kleinen Möglichmacher Die hochgenauen optischen Sensoren erkennen zum Beispiel mit seinen Avalanche-Photodioden. spezialisiert. Das Unternehmen ist eine echte unsichtbare Lichtblitze. Im Lichtradar autonomer Fahrzeuge werden sie unter anderem dafür Berliner Erfolgsgeschichte: Gegründet als Technologie-Startup kurz nach der Wende, beschäftigt die First-Sensor-Gruppe heute weltweit 850 Blick behalten und frühzeitig reagieren können, sorgen, dass Autos ihre komplette Umgebung im Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Deutschland wenn ein Mensch auf die Straße läuft. ADA – DIE PERSÖNLICHE GESUNDHEITSBEGLEITERIN Ada basiert auf probabilistischen KI-Technologien, die sowohl Patienten bei der Interpretatibare Symptomkonstellationen adressieren – mehr Krankheiten und kann dadurch Milliarden denkon eigener Symptome behilflich sind, als auch als ein Mensch allein dazu im Stande ist. Jeden Ärzten mit einer intelligenten Diagnoseunterstützung den Alltag erleichtern. Über 100 Ärzte, nutzen über eine Million Menschen weltweit die Tag lernt Ada von Ärzten und Userdaten: Heute Softwareingenieure und Wissenschaftler arbeiten kostenlose App, die ab diesem Herbst auch in seit sechs Jahren daran, ein Tool zu entwickeln, deutscher, spanischer und portugiesischer Sprache verfügbar ist. Mitarbeiter aus 20 Ländern das Menschen auf der ganzen Welt zu jeder Zeit personalisierte Gesundheitsinformationen zur arbeiten bei Ada Health, die neben München und Verfügung stellt. Ada kennt mittlerweile tausende London auch in Berlin-Kreuzberg vertreten sind. 17

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