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Berlin to go, Ausgabe 2.2019

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SERVICE IM UMSPANNWERK

SERVICE IM UMSPANNWERK DER GEISTESBLITZE Wie die Berliner Start Alliance Innovationen internationalen Schwung gibt Text: Inka Thaysen 30

Illustration: Daniel Isbrecht, Foto: ©berlin-event-foto.de Die eigene Oma unglücklich zu sehen, machte Klaudia Bachinger sehr zu schaffen. Im Rentenalter versank die Großmutter, die eigentlich so vital war, in Trübsinn. Es fehlte ihr an Perspektive, dem Gefühl, ihre Talente und Stärken weiter für etwas Herausforderndes, Produktives einzusetzen. Darüber grübelnd, kam der Enkelin plötzlich ein Geistesblitz. „Ein richtiger Heureka-Moment“, beschreibt Klaudia Bachinger ihn heute mit leuchtenden Augen. Die von ihr als heutiger CEO und zwei Mitgründern gestartete Plattform WISR bringt interessierte Unternehmen mit Menschen im Rentenalter zusammen, die noch längst nicht zum alten Eisen gehören und Beschäftigung in Projekten oder Teilzeittätigkeiten suchen. Beim heutigen Frühstück der Start Alliance sitzt sie inmitten vieler anderer Gründerinnen aus Dubai, Peking, New York, Shanghai – und so auch im Herzen dessen, was die Start Alliance ausmacht: Die Initiative schafft ein starkes, internationales Netzwerk von Startups, Unterstützern und Förderern, die alle daran arbeiten, die frischen Ideen im gemeinschaftlichen Austausch weiterzuentwickeln. So wird es für junge Founder aus der ganzen Welt möglich, Synergien aufzuspüren, Kooperationen zu schließen, neue Märkte zu erobern. Nach einem erfolgreich durchlaufenen Bewerbungsverfahren für das Programm können sie sich über einen zweiwöchigen Aufenthalt in der Hauptstadt freuen, bekommen dazu sogar einen eigenen Arbeitsplatz in einem Co-Working-Space. In Workshops lernen sie das Berliner Ökosystem kennen und knüpfen jede Menge neue Kontakte. Genau davon profitiert jetzt auch Klaudia Bachinger, Gründerin und CEO von WISR (Foto). Mit ihrem Einfall und dem Mut, ihn Realität werden zu lassen, setzte die 32-Jährige in ihrer Heimat Österreich bereits erfolgreich eine kleine Revolution des Arbeitsmarkts in Gang und wagt nun den nächsten Schritt nach Deutschland – eben mithilfe der Experten der Start Alliance. „Neben der Sinnhaftigkeit für die Silver Ager, ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit, bringt das auch der Gesamtgesellschaft viel“, betont Bachinger: „Das Angebot hilft schließlich ebenso dabei, Altersarmut, demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu begegnen.“ Bei WISR geht es also um Sorgen, die in vielen Ländern rund um den Globus im Fokus sind. „Die Potenziale des Startups haben sich uns sofort erschlossen, als wir Klaudias Bewerbung für unsere Female Founders-Initiative und die Empfehlung unseres Partners, der Vienna Business Agency, bekamen“, zeigt sich Anne Le Rolland begeistert, die bei Berlin Partner das Programm der Start Alliance betreut. Und so bekam die Gründerin aus Wien das begehrte Ticket zum zehntägigen Frühjahrsprogramm in Berlin – einem von vier in diesem Jahr. In der Regel liegt der Fokus auf einer speziellen Branche, zum Auftakt 2019 startete die Start Alliance erstmals mit einer Female Founders Initiative, ohne Branchenfokus. „Wir sehen, dass gerade der Zugang zu Finanzierungen für Gründerinnen oft schwerer ist. Und wir brauchen mehr weibliche Vorbilder“, betont Le Rolland. Gemeinsam mit 14 anderen jungen Frauen nahm Klaudia Bachinger im März an vielfältigen Workshops teil, erweiterte ihr Netzwerk, entdeckte verschiedenste Potenziale, lernte von der Hauptstadt aus ihren neuen Zielmarkt besser kennen. Auch mancher Investoren-Pitch stand auf der Agenda, und es gab „echt tolles Feedback“, sagt sie. Inzwischen hat die Gründerin mit dem WISR-Konzept für den Deutschland-Rollout 550.000 Euro beisammen. Die Start Alliance wird ihr dabei weiter zur Seite stehen, denn hier geht es darum, die Energie der Geistesblitze in die jeweils passendsten Leitungen zu bringen – in einem weltumspannenden Netzwerk. Das lässt auch Le Rolland mitfiebern: „Startups, die wir in unser Programm aufnehmen, sind daheim oder auch anderswo schon gut im Geschäft, aber wir helfen ihnen, weiter Fuß zu fassen. Eine Entwicklung wie die von WISR ist ein bisschen so, wie dem eigenen Kind beim Laufen- oder Radfahren-Lernen zuzuschauen.“ Klaudia Bachinger, Gründerin und CEO von WISR 31

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