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Berlin to go, Ausgabe 2.2019

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Dr.-Ing. Sebastian

Dr.-Ing. Sebastian Scheiding,Geschäftsführer der Astround Fein werktechnik Adlershof GmbH, mit „RW90“, einem Reaktionsrad für Satelliten. außerhalb unseres Sonnensystems erkunden. Berlin ist ein großartiger Raumfahrtstandort. HAT DIE BERLINER WELTRAUMFORSCHUNG AUCH EINFLUSS AUF UNSEREN ALLTAG AUF DER ERDE? Ohne Raumfahrt sähe unser aller Leben komplett anders aus. Das fängt ja schon an, wenn Sie den Fernseher starten: Der Empfang selbst, Live-Schalten in den Nachrichten, der Wetterbericht; all das ist satellitengestützt. Dann die Navigation im Auto, die Ortungsdienste des Handys wie z.B. auch Staumeldungen, die vernetzten Anwendungen hinsichtlich „Internet of Things“, die Erkenntnisse aus „Big Data“… Wir alle benutzen wohl etwa hundert Mal am Tag die Weltraumtechnik und bemerken es nicht. Dann kommen noch viele übergeordnete Facetten dazu: Ein Projekt des DLR in Adlershof etwa revolutioniert die Agrartechnik: Wann wässern, wann düngen – das lässt sich mit dem Blick aus dem All durch die Augen von „DESIS“ optimieren. Das Berliner Startup LiveEO beschäftigt sich mit Infrastrukturüberwachung mithilfe von Satellitendaten. Es kann etwa feststellen, wo welche Art Bäume zu nah an Trassen stehen oder ob ein Erdrutsch etwas bedroht. Unser Satellit „TET-1“ und „BIROS“ der DLR- Satellitenmission „Firebird“ ermöglichen die Früherkennung von Feuern, auch von energiearmen wie Torf- oder Kohleflözbränden. Das dient in erster Linie der Katastrophenprävention, ist aber auch ein ganz wesentlicher Baustein des Klimaschutzes. Umweltsündern kann so das Handwerk gelegt werden. Und das waren jetzt nur einige Beispiele der vielseitigen Berliner Raumfahrt. APROPOS… WAS SIND NEBEN DEM KLEINSATELLITENBAU DIE STÄRKEN IHRES UNTERNEHMENS? Wir sind ein mittleres Raumfahrtunternehmen. Mein Vater hat es 1993 gegründet. Heute arbeiten bei uns rund 80 Menschen. Sie entwickeln, fertigen und erproben hier in Adlershof Luft- und Raumfahrtkomponenten, insbesondere Lageregelungskomponenten und -systeme sowie komplexe Mechanismen für Satelliten. Sowohl in nationalen Projekten des DLR als auch in solchen der Europäischen Raumfahrt agentur ESA nehmen wir eine Führungsrolle wahr und sind an vielen spannenden Missionen beteiligt. Unseren Umsatz generieren wir zu 50 Prozent auf internationalen Märkten und zählen somit zu den Exportmeistern der Region. WELCHE ROLLE SPIELT BERLIN PARTNER FÜR SIE UND IN DER BERLINER RAUMFAHRT- BRANCHE INSGESAMT? Berlin Partner ist der Kitt, der die Unternehmen – meist KMU wie uns und die vitale Startup-Szene – zusammenbringt und vernetzt. Aus diesen Netzwerken entstehen innovative Ideen, die auch gefördert werden. Berlin Partner ist hier eine gute Adresse, um hilfreiche Tipps zu bekommen. Jedes Raumfahrtunternehmen für sich hat singuläre Interessen, mit Berlin Partner sprechen wir mit einer gemeinsamen Stimme. UND WORAUF ZIELT DIESE STIMME? WIE SIEHT FÜR SIE DIE ZUKUNFT DER BRANCHE IN BERLIN AUS? Raumfahrt ist sexy und wird es auch bleiben. Um uns von anderen starken Regionen in Deutschland abzusetzen, braucht unsere Branche politischen Rückhalt und Dialog, damit die Rolle gestärkt wird und Hochtechnologie nicht abwandert. Wenn das gut läuft, wird die Berliner Raumfahrt in 20 Jahren ein scharfes eigenes Profil und viele Spin-offs haben, sie wird ein gesundes Ökosystem sein, das zahlreiche Arbeitsplätze in der Spitzentechnologie schafft, sodass Forschung und Industrie einander optimal ergänzen. Und vielleicht haben wir ja in einigen Jahrzehnten dann keinen Raketenflugplatz in Tegel, aber einen Weltraumbahnhof in Tempelhof, von dem unsere SmallSats ins All starten? Foto: © Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH 16

Beste Aussichten für smarte Quartiere Mit ganzheitlichen, sozialen und nachhaltigen Lösungen Wir unterstützen Quartiersentwickler mit maßgeschneiderten Infrastrukturkonzepten. Dabei koordinieren wir sämtliche Bereiche mit den richtigen Partnern für die passenden Lösungen. Ob Wärme, Kälte, Strom, Abfall, Logistik oder digitale Dienstleistungen: Wir stehen Ihnen entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette zur Seite. So realisieren wir Projekte für die Smart City, wie etwa Berlins größte Solarthermieanlage in Köpenick. www.wärme.berlin 17

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