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Berlin to go, Ausgabe 2.2018

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COFFEEBREAK COFFEE- BREAK Lukas Breitenbach trifft Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse LIEBER HERR EVERS, HERZLICHEN GLÜCK- WUNSCH ZUM GEBURTSTAG. WIE FÜHLT MAN SICH MIT 200 JAHREN? Vielen Dank! Wir sind stolz und fühlen uns jung. Die Sparkasse bewährt sich im Kern nun seit 200 Jahren. Heißt konkret, wir haben an unseren Werten festgehalten: Sicherheit, Kompetenz und Respekt für die Finanzfragen der Berlinerinnen und Berliner. Und gleichzeitig haben wir immer wieder auf neue Kundenbedürfnisse reagiert – Wandel gehört in einer so langen Biografie dazu. Außerdem sind wir wie kaum ein anderes Berliner Unternehmen verbunden mit der Stadt, deren Entwicklung wir seit zwei Jahrhunderten eng begleiten und mitgestalten – und das nehmen wir uns auch für die Zukunft vor. WIE FEIERN SIE IHREN 200. GEBURTSTAG? Mit einem Jahr voller Begegnungen. Wir haben zum Beispiel je 1000 Euro an 200 soziale Vereine und Projekte in Berlin vergeben und jede Menge junger Startups kennengelernt, denen wir Arbeitsplätze in einem Berliner Coworking Space spendieren. Im Oktober unterstützen wir Berlin zum Tag der Deutschen Einheit – der Tag, an dem wir auch die Wiedervereinigung der Sparkassen in Ost- und West-Berlin feiern. Außerdem sind wir das ganze Jahr über mit Aktionen in den Kiezen unterwegs: Wir laden zu zahlreichen Kiezfesten ein und zum Stadtlauf S 25 Berlin, durchs Olympiastadion und durch das Brandenburger Tor. Und unser Maskottchen, das rote Sparschwein, reist in einem Fotowettbewerb mit vielen Berlinern durch die ganze Welt. DIE VORLÄUFER DER SPARKASSEN WURDEN ZUM BEISPIEL ZUR VERWALTUNG VON WAISENRENTEN EINGERICHTET. SEITDEM HAT SICH VIEL GETAN. WAS HAT SICH VERÄNDERT? Das Geld unserer Kunden liegt heute nicht mehr im Rathaustresor. Aber ganz im Ernst: Unser Geschäft hat sich mit dem technologischen Fortschritt, der Vielfalt an Finanzprodukten und den immer komplexeren Kundenanliegen sehr verändert. Ganz zu schweigen von grundlegenden politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Das gute alte Sparbuch etwa ist in der Niedrigzinsphase nicht mehr die Lösung. Wir haben aber auf einer gemeinsamen Spurensuche mit dem Deutschen Historischen Museum (DHM) auch festgestellt: An der Idee des Sparens und seiner Bedeutung für die Deutschen hat sich wenig geändert. Wer spart, verzichtet auf Konsum und gestaltet das Leben eigenverantwortlich, der sorgt für später vor und kann am Wachstum teilhaben. Das ist auch heute noch ein Akt der Vernunft und damit ganz im Sinne der Sparkassengründer damals in der Aufklärung. Die Ausstellung im DHM läuft übrigens noch bis Ende August. 34

Foto: Berlin Partner / Peter-Paul Weiler SIE HABEN GERADE ZWEI STANDORTE IN BER- LIN VÖLLIG UMGESTALTET. WIE SIEHT DIE SPAR- KASSENFILIALE DES 21. JAHRHUNDERTS AUS? Sie ist weniger klassische Filiale und mehr Treffpunkt im Kiez. Ein Firmenkunde aus Kreuzberg hat uns für das neue Filialdesign zum Beispiel eine Kiezwand geschreinert, ein Element aus Multimediabildschirm und Holzregalen. Darin können sich lokale Händler, Vereine oder auch Künstler ihrer Nachbarschaft präsentieren. Die Filiale ist heute vor allem ein Ort für Beratung. Alltägliche Bankgeschäfte erledigen viele nur noch online. Wenn es aber darum geht, ob sie in Finanzfragen richtig und sicher aufgestellt sind, wünschen sich die meisten den persönlichen Austausch mit einem Menschen, der auch komplexe Sachverhalte verständlich rüberbringt, bei der Entscheidung für Finanzanlagen Für und Wider kennt und damit am Ende ein gutes Gefühl gibt. Und diesen Berater findet er bei uns vor Ort. WAGEN SIE EINEN BLICK IN DIE ZUKUNFT: WIE WERDEN WIR IN 200 JAHREN BANKGE- SCHÄFTE TÄTIGEN? Ehrliche Antwort: Das weiß ich auch nicht. Für mich ist entscheidend, dass die Berliner Sparkasse sich treu bleibt im Wandel, der ihr bevorsteht und den sie in ihrer Geschichte immer gut gemeistert hat. Und da können wir auf die eingangs erwähnten Werte bauen, denn sie haben uns über 200 Jahre gut getragen. Über Dr. Johannes Evers Der promovierte Wirtschaftsmathematiker begann seinen Berufsweg bei der Hypo-Bank AG in München, es folgten Stationen bei McKinsey & Company und der Hypo Service-Bank in Leipzig. Seit 2000 gehört Johannes Evers dem Vorstand der Berliner Sparkasse an, seit 2009 ist er deren Vorstandsvorsitzender. Den Umbau des Hauses von der Landesbank zur Hauptstadtsparkasse hat er noch vor dem Jubiläumsjahr erfolgreich abgeschlossen. Über die Berliner Sparkasse Mit fast zwei Millionen Privat- und Firmenkunden und rund 1,3 Millionen Girokonten ist die Berliner Sparkasse Marktführer in der Finanzbranche der Hauptstadt. In Mitte und Neukölln hat sie gerade zwei Filialen in neuem Gewand eröffnet, gleichzeitig werden die Internetfiliale ausgebaut sowie Produkte und Services digitalisiert. Seit 2017 sind ihre Berater auch mobil in den Kiezen unterwegs, entweder mit dem Sparkassen-Bus oder in öffentlichen Einrichtungen, zum Beispiel in Nachbarschaftszentren. 35

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