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Berlin to go, Ausgabe 2.2017

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STARTUP EAT ART – DIE

STARTUP EAT ART – DIE KUNST MIT DEM VERGÄNGLICHEN Nur gucken, nicht anfassen – die wichtigste Regel im Museum. Wer die Kunstinstallationen von Kristiane Kegelmann erlebt, wirft diese Regel schnell über Bord. Sehend, riechend und vor allem schmeckend lassen sich die Skulpturen entdecken. „Ich arbeite mit dem vergänglichen Material des Essbaren und Schokolade ist häufig ein Teil davon“, sagt Kegelmann. Grundlage ihrer Kunst sind kleine, dünne Hohlkörper aus Schokolade, die mit Fruchtgelee oder aber auch Gemüse oder Salat gefüllt sind. „Es muss etwas passieren im Mund – entweder dadurch, dass der Geschmack sehr harmonisch ist, oder durch einen Kontrast, beispielsweise in der Konsistenz oder durch Süße versus Säure.“ „Für mich stand schnell fest, dass Berlin die Stadt ist, um diese Art von Arbeit zu realisieren“ Um die einzelnen Teile zu einer Installation zusammenzufügen, nutzt sie zudem Elemente aus Beton, Holz oder Stahl, die die essbaren Parts stützen, anordnen oder ergänzen. Was essbar ist und was nicht, erschließt sich dem Betrachter nicht auf den ersten Blick. Kristiane Kegelmann arbeitet immer mit Strukturen, verfeinert die Schokoladenhüllen mit einer lackigen oder gebrochenen Oberfläche, die Metall oder Stein zum Verwechseln ähnlich sehen. Ihre Gäste erlebt sie zunächst etwas zögerlich – schließlich sei es nicht alltäglich, Kunst zu essen. Doch genau dieser Vorgang, die Transformation des Werks, ist Teil ihres künstlerischen Verständnisses. So stellt Kegelmann mit ihren Skulpturen auch die Frage, ob die Wertigkeit eines Kunstwerkes nicht auch in dessen Kurzlebigkeit liegen kann. „Etwas, das wir mit all unseren Sinnen erleben können, ist etwas Besonderes – das bleibt im Kopf. Es ist ein Erlebnis und nicht nur eine Skulptur von vielen.“ Nachdem der essbare Teil des Kunstwerkes erlebt wurde, bilden die Gestelle aus Beton, Glas oder Metall das fertige Werk, das weiter ausgestellt werden kann und an das erinnert, was einmal war. Die Idee, aus Essbarem Kunst zu machen, kam Kristiane Kegelmann in Wien, damals noch in der Patisserie tätig. „Für mich stand schnell fest, dass Berlin die einzige Stadt im deutschsprachigen Raum ist, um diese Art von Arbeit zu realisieren“, sagt sie. Die Umgangsweise in der Hauptstadt sei sehr entspannt und offen, die Menschen zugänglich und begeisterungsfähig für Neues. Besonderen Wert legt sie bei ihrer Arbeit auf die Qualität und die Herkunft der Lebensmittel. „Gerne würde ich auch komplett mit Produkten aus der Region arbeiten, aber das klappt mit Schokolade nun mal nicht.“ Ihre Kunstwerke zeigt sie auf Ausstellungen, aber auch auf Firmenevents oder Familienfeiern. Jedes Modell wird individuell angefertigt, je nach Aufwand dauert das zwischen einem und drei Monaten. Seit März ist ihr Atelier in Prenzlauer Berg fertig. Hier veranstaltet sie Workshops zu unterschiedlichen Themen. Teilnehmer können sich in der Schokoladenkunst ausprobieren, Techniken lernen und sich mit anderen Foodies austauschen. Am Ende verkostet die Gruppe die kleinen Kunstwerke gemeinsam und jeder kann sich noch etwas mit nach Hause nehmen – frei nach dem Motto: gucken, anfassen, genießen. Text: Christin Berges Nächste Ausstellung: 14. Juli 2017 im Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin www.kristianekegelmann.com Foto: Pujan Shakupa 48

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