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Berlin to go, Ausgabe 2.2017

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CLUSTER INDUSTRIELLE

CLUSTER INDUSTRIELLE PRODUKTION AKTUELLE ENTWICKLUNGEN IM MASCHINENBAU Der Berliner Maschinenbau prägt entscheidend die positive wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt und ist Motor für die Zukunftsthemen in der Region. So spielt diese Branche für den Ausbau der Cluster Gesundheitswirtschaft, Mobilität und Energietechnik sowie Optik/Mikrosystemtechnik eine maßgebliche Rolle. Mit rund 150 Betrieben und über 21.000 Beschäftigten ist der Maschinenund Gerätebau eine der Kernbranchen der Berliner Industrie. Auch international ist der Maschinenbau hoch angesehen: LANGE NACHT DER INDUSTRIE Am 10. Mai 2017 fand die „Lange Nacht der Industrie“ bereits zum sechsten Mal in Berlin statt. 24 Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen öffneten die Werkstore und gewährten den rund 1.000 Besuchern einen direkten und persönlichen Einblick in die Produktionsstätten und die tägliche Arbeit ihrer Mitarbeiter. Große Unternehmen, aber auch die sogenannten „Hidden Champions“ haben gezeigt, was und wie sie produzieren, wie sie ausbilden und welches Arbeitsumfeld sie ihren Fachkräften bieten. Neben Unternehmen wie den Berliner Stadtreinigungsbetrieben und dem Laserline Druckzentrum haben sich erstmalig auch First Sensor, Scansonic u. v. m. der breiten Öffentlichkeit präsentiert. 2016 wiesen die Berliner Unternehmen, in einigen Segmenten Weltmarktführer, mit mehr als 67 Prozent die höchste Exportquote in Ostdeutschland auf. Berlin Partner und der VDMA Landesverband Ost veröffentlichten eine neue Informationsbroschüre mit Fakten und Einblicken in die aktuellen Entwicklungen zum Maschinenbau in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Die Broschüre ist als Download unter www. berlin-partner.de/infothek/publikationen unter der Rubrik „Industrielle Produktion“ abrufbar. BRANCHENTREFF INDUSTRIE 4.0 Unter dem Motto „Mit Sicherheit gut vernetzt“ versammelte sich am 28. April die regionale Industrie und Wissenschaft zum Thema Industrie 4.0 an der HTW Berlin. Berlin Partner richtete die Tagung in Kooperation mit der HTW Berlin und mit Unterstützung vieler weiterer Partner aus. Beleuchtet wurden Schlüsseltechnologien, mit deren Hilfe Schritte in Richtung Industrie 4.0 möglich sind. In drei Sessions mit 27 Beiträgen vermittelten Experten Best Practice und Grundlagen zu den Themen Security & Safety, Cyber-physical Systems sowie Big Data. Neben Keynotes der Bundesdruckerei und GE Digital präsentierten viele Startups und Scaleups ihre Lösungen. Zudem referierten nahezu alle relevanten Berliner Wissenschaftseinrichtungen über ihre Projekte im Kontext smarte und sichere Fabrik. OPTIK 3. CALL FÜR F&E- PROJEKTE DES CLUS- TERS OPTIK MIT POLEN Im Zuge der Internationalisierungspartnerschaft des Clusters Optik mit Polen endete am 24. Mai die dritte Ausschreibung zur Förderung von bilateralen Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Der Call mit dem Titel „Optical Metrology for Production Processes, Environmental Monitoring and Bioanalysis“ widmete sich den Berliner Trendthemen Digitalisierung, Industrie 4.0, Green Economy, Clean Tech und Health-IT. Das Land Brandenburg ist 2016 dem Kooperationsabkommen beigetreten, sodass erstmals auch Verbundprojekte mit Brandenburger Partnern förderfähig sind. An der Ausschreibung haben sich acht Konsortien mit 31 Partnern, davon sieben Unternehmen und fünf Forschungseinrichtungen aus Berlin, beteiligt. 40

OPTIK DIENSTLEISTUNGSWIRTSCHAFT 350 MILLIONEN EURO FÜR ZUKUNFTS- TECHNOLOGIEN Die Hauptstadtregion liegt ganz weit vorne: Elf Fraunhofer- und zwei Leibniz-Institute, darunter das IZM, das HHI und das FBH aus Berlin, haben gemeinsam ein Konzept für eine standortübergreifende Forschungsfabrik für Mikro- und Nanoelektronik erarbeitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die dazu nötigen Investitionen. Prof. Dr. Johanna Wanka übergab am 6. April 2017 die 350 Millionen Euro schweren Bewilligungsbescheide – knapp ein Viertel dieser Summe fließt nach Berlin. Die Kooperation bildet den weltweit größten Pool für Technologien und Intellectual Property Rights auf dem Gebiet der Smart Systems. UBISOFT ERÖFFNET NEUES BLUE BYTE STUDIO Ubisoft® kündigte am 19. April die Eröffnung eines neues Produktionsstudios in Berlin an. Das Studio wird zu Ubisoft Blue Byte gehören und ist der dritte Standort des Traditionsentwicklers in Deutschland. Die Eröffnung ist noch für 2017 geplant, im ersten Jahr sollten bis zu 50 Mitarbeiter eingestellt werden. Der Fokus des Berliner Studios wird auf der plattformübergreifenden Co-Produktion von großen Ubisoft-Marken liegen. Als Teil des globalen Ubisoft-Studionetzwerks von mehr als 12.000 Mitarbeitern werden in Berlin künftig weltweit erfolgreiche AAA-Spiele entstehen. IBB BET: ZWEIT- HÖCHSTES ERGEBNIS IN 20 JAHREN 43 Finanzierungsrunden über 15,2 Millionen Euro – davon 10,8 Millionen Technologie und 4,4 Millionen Kreativwirtschaft: Mit 43 (Vj.55)Transaktionen und einem Investitionsvolumen von 15,2 Millionen Euro (Vj.17,3) hat die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH (IBB Bet) in 2016 nach dem Rekordergebnis des Vorjahres das zweithöchste Finanzierungsergebnis ihrer 20-jährigen Geschichte erreicht. An den 43 Finanzierungsrunden des Berichtsjahres beteiligten sich zahlreiche Finanzierungspartner mit Investitionen in Höhe von 105 Millionen Euro, sodass den innovativen Berliner Startups auf diesem Wege Beteiligungskapital in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro zufloss. BERLINER VOLKS- BANK MIT GESCHÄFTSERGEBNIS 2016 ZUFRIEDEN Das Wachstum im Kreditgeschäft übertrifft das Einlagengeschäft, das Provisionsgeschäft liegt mit nahezu 99 Millionen Euro weiter auf hohem Niveau, mehr als 171.000 Mitglieder durch rund 15.000 neue Mitglieder und das Eigenkapital der Berliner Volksbank ist erneut deutlich gestiegen. Die Berliner Volksbank blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2016. „Im Neugeschäft sind wir bei Krediten stärker gewachsen als im Einlagengeschäft – ein Beweis dafür, wie ernst wir unseren Förderauftrag für die Region nehmen. Außerdem konnten wir nahezu 15.000 weitere Kunden von unserer Mitgliedschaft überzeugen“, fasst Dr. Holger Hatje, Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank, das Geschäftsjahr 2016 zusammen. UNDKRAUSS – VOM KLEINSTUNTERNEH- MEN ZUR AKTIEN- GESELLSCHAFT Das Berliner Bauunternehmen Undkrauss hat sich in rund 20 Jahren von einem 15-Mann-Ausbaubetrieb zu einer Aktiengesellschaft mit mittlerweile 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro entwickelt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Unternehmenskultur, die durch die zentralen Werte Klarheit und Offenheit geprägt ist – eine Ausnahme in der häufig undurchsichtigen Baubranche. 41

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