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Berlin to go, Ausgabe 2.2017

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LOCATION KREATIVORT MIT

LOCATION KREATIVORT MIT INDUSTRIECHARME Abseits der einschlägigen Locations in Prenzlauer Berg hat sich mit dem Weißenseer Kunst- und Gewer behof „Industriebahn Berlin“ ein besonderer Kreativort entwickelt, der für (Sub-)Kultur und künstlerisches sowie handwerk liches Gewerbe steht. Das denkmalgeschützte Ensemble an der ehemaligen Industriebahnstraße wurde ursprünglich als Betriebsgelände der Ziehl-Abegg-Elektrizitätsgesellschaft erbaut, die 1910 gegründet wurde. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden hier Spezial- Elektromotoren hergestellt. Auch die ersten Luftschiffe, die den Ozean überquerten, waren mit Umformern von Ziehl-Abegg ausgerüstet. Vor der Wiedervereinigung bewirtschaftete das Areal VEB Isokond, der auf Kondensatoren spezialisiert war. Nach dem Fall der Mauer lag das Gelände kurze Zeit brach, bis sich das Kernstück, die alte Motorproduktionshalle, als Konzert- und Veranstaltungsort „Die Halle“ etablierte. 1991 bis 1993 fand hier die Mayday mit den berühmten Techno-DJs Westbam, Sven Väth und Marusha statt. Somit zählt diese Location zu den Geburtsstätten der Berliner Technoszene und ist ein Symbol der energiegeladenen 90er-Jahre. Neben Technoveranstaltungen gastierten dort auch Kraftwerk, Motörhead, die Red Hot Chili Peppers, die Ramones und viele mehr. Heute heißt der Veran- BERLIN ART INSTITUTE (BAI) Mit seinem innovativen Konzept einer internationalen und zeitgenössischen Kunstschule und Residenz ist das BAI ein unabhängiger Ort für künstlerische Aus- und Weiterbildung und Forschung in Berlin. Das von Stephanie Jünemann und Ralf Schmitt gegründete BAI generiert aus einem großen Pool an Künstlern seine Partner, um ein breites und flexibles Lehrangebot und eine Programmgestaltung nach den Bedürfnissen der Teilnehmer mit flacher Hierarchie zu organisieren. Darüber hinaus hat das BAI das Residenzprogramm initiiert, über das sich Studierende austauschen können, gefördert werden und Zugang zur Kunstmetropole Berlin erhalten. LEM-STUDIOS Das Kollektiv von audiovisuellen Künstlern konzentriert sich vor allem auf die Gestaltung immersiver, audiovisueller Räume und Inszenierungen und ist in diversen freien und kommerziellen Projekten aktiv: von der akustischen Szenografie (World Expo Shanghai) über Stage Visuals und Musikkompositionen (Deutsches Theater) bis hin zu eigenen Independent-Musik- und Kunstprojekten. 28

An der „Industriebahn Berlin“ reihen sich rund um die Eventlocation „Motorwerk“ viele kleine Ateliers und Gewerbebetriebe staltungsort „Motorwerk“ und wird vor allem als Eventlocation für Corporate Events, Ausstellungen und Präsentationen genutzt. Hier wurde unter anderem für „Germany’s Next Topmodel“ gedreht, hier fand Anfang des Jahres die Maybelline-Show im Rahmen der Berlin Fashion Week statt und hier richten bekannte Unternehmen wie Porsche ihre Produktshows aus. In den vergangenen Jahren haben sich rund um die Eventlocation Motorwerk Künstler, Agenturen und kleinere Handwerksbetriebe in den alten Produktionsgebäuden niedergelassen. Rund 80 Mieter aus Kultur- und Kreativwirtschaft machen aus dem alten Industriebahngelände einen lebendigen Ort. Besonders standortprägend ist beispielsweise das Berlin Art Institute, eine innovative und unabhängige Kunstschule, die mit ihrem Residenzprogramm internationale Künstler mit der Kunstszene der Hauptstadt vernetzt. Neben vielen Kreativagenturen hat sich auch traditionelles Handwerk und Gewerbe an der Industriebahn Berlin angesiedelt. Ob Kunstglaserei, Vergolderin, Schreinerei, Fotoatelier, Figurenund Make-up-Gestalterin oder Rollershop – der Kunst- und Gewerbehof „Industriebahn Berlin“ lebt von der Mischung. Text: Anke Templiner Fotos: AMATO, www.BerlinArtInstitute.com, Sebastian Purfürst, GOLDSACHS. Vollholzgut VOLLHOLZGUT Die Schreinerei Vollholzgut fertigt individuelle Massivholzmöbel, die nach Kundenwunsch geplant und umgesetzt werden. Spezialität des jungen Teams um Tischler Martin Ferner sind Möbel mit natürlichen Oberflächen, organischen Formen und metallfreien Bio-Connect-Holzverbindungen. Verwendet werden hochwertige Laubhölzer aus der Region. GOLDSACHS Als gelernte Vergolderin liegt Michelle Sachs, Inhaberin von Goldsachs, das Erhalten des traditionsreichen Handwerks genauso am Herzen wie das Weiterentwickeln von Techniken und Hervorbringen von neuen Oberflächen. Bei Goldsachs werden Untergründe aller Art mit Blattmetallen aus Gold, Silber, Kupfer und Platin veredelt, besonders eindrucksvoll sind vergoldete Wände und Leinwände sowie Veredelungen auf Glas. Aktuell wirkt Goldsachs bei der Neuvergoldung sowie Restaurierung der Vergoldungen in der Staatsoper Berlin mit. 29

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