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Berlin to go, Ausgabe 2.2017

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DISKURS

DISKURS Berlin und Brandenburg üben auf Produzenten aus aller Welt eine starke Anziehungskraft aus. Auch „Babylon Berlin“ nutzte Berlin als attraktive Drehkulisse: „Vom Alex über den Potsdamer Platz bis zum Wannsee – die Helden in unserer Serie sind dauernd draußen unterwegs“, berichtet Stefan Arndt. Um das Berlin von 1929 neben dem Dreh an Originalschauplätzen authentisch abbilden zu können, startete X Filme gemeinsam mit Studio Babelsberg ein ehrgeiziges Projekt: „Unser Szenenbildner Uli Hanisch hat 2016 für Studio Babelsberg die ‚Neue Berliner Straße‘ entworfen, mit der es möglich war, Straßenzüge von verschiedensten Stadtteilen Berlins zu bespielen“, erzählt Arndt. Dabei hat die Hauptstadtregion eine lange Filmgeschichte: Bereits 1912 startete die Babelsberger Filmproduktion; auch in Weißensee und Woltersdorf gab es in den 1910er- und 1920er-Jahren Filmstudios. In dieser Zeit entstanden Klassiker wie „Nosferatu“, „Metropolis“ oder „M – eine Stadt sucht einen Mörder“. Heute blickt die Region in eine goldene Filmzukunft: als Austragungsort zahlreicher Messen und Filmfestivals wie der Berlinale sowie mit wichtigen Standorten der Filmund Fernsehproduktion. Dazu zählt neben dem Studio Babelsberg auch die Media City Adlershof als größter zusammenhängender Medienstandort in Berlin. Für den anhaltenden Serienboom bleiben Berlin und Brandenburg nach Einschätzung von Kirsten Niehuus vom Medienboard eine feste Adresse: „Unter anderem wird gerade die Endzeit-Serie ‚8 Tage‘ in Berlin vorbereitet und Christian Alvart steht mit der neuen Netflix-Serie ‚Dogs of Berlin‘ in den Startlöchern.“ Making of – Neue Berliner Straße von oben ANZEIGE GO!

WENN HOLLY- WOOD DEUTSCH SPRICHT Text: Eva Scharmann Fotos: Berliner Synchron, iStock.com / MachineHeadz Synchronisation erhöht den Filmgenuss. Eines der traditionsreichsten und größten Synchronhäuser Deutschlands kommt aus Berlin Ruhe bitte, Aufnahme! In den Studios der Berliner Synchron GmbH trifft höchste Konzentration auf Kreativität. Mehr als 8.000 Filme und Serienformate hat das Synchronunternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1949 mit stimmigen Sprachfassungen für das deutsche Publikum versehen. Im Gespräch mit Berlin to go verrät Marcus Dröscher, wie Firmengründer Wenzel Lüdecke die deutsche Synchronbranche revolutioniert hat. Dröscher, der gemeinsam mit Dr. Martina Berninger als Geschäftsführer das Berliner Traditionsunternehmen leitet, erklärt auch, wie es gelingt, dass George Clooney „typisch deutsch“ klingt. 15

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