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Berlin to go, Ausgabe 2.2017

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DISKURS VOR- HANG AUF

DISKURS VOR- HANG AUF FÜR BERLIN! Text: Eva Scharmann Fotos: Frédéric Batier/X Filme Die Krimiserie „Babylon Berlin“ lässt die 1920er-Jahre in Berlin lebendig werden und macht die Stadt zum Star Berlin bietet Kunst, Kultur und Kreativität im Überfluss. Was die Stadt heute ausmacht, zog bereits in den 1920er-Jahren Künstler, Intellektuelle und Kosmopoliten an. Auch als Filmmetropole war die Hauptstadtregion damals schon spitze und produzierte reihenweise Filmklassiker. In der neuen TV-Serie „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer übernimmt Berlin die Hauptrolle. Die Stadt wird zum Sehnsuchtsort für Freiheit und eine offene Gesellschaft. Das hat internationale Strahlkraft für die Filmwirtschaft und den Tourismus gleichermaßen. 12

Berlin, 1929. Eine Stadt im Vergnügungsrausch. Und eine Stadt der Gegensätze: Hautevolée trifft auf das Elend der Hinterhöfe, Feinde und Freunde der Republik bekämpfen sich auf den Straßen. Vorhang auf für „Babylon Berlin“ – so der Titel einer Fernsehserie, die auf der Romanreihe von Volker Kutscher um den Ermittler Gereon Rath basiert. Das Serienprojekt von X Filme Creative Pool, ARD, Sky und Beta Film zeigt Berlin als Schmelztiegel jener Dekade. „In dieser Zeit war Berlin magisch und uns war klar, dass die Stadt die Hauptdarstellerin der Serie sein muss“, sagt Stefan Arndt, Geschäftsführer von X Filme Creative Pool. Die Krimiserie mit zwei Staffeln und insgesamt 16 Folgen unter der Regie von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries ist die bislang teuerste nicht englischsprachige Serie. X Filme-Chef Stefan Arndt hofft, dass „Babylon Berlin“ – ab 13. Oktober dieses Jahres auf Sky Atlantic und 2018 im ARD-Programm zu sehen – „ein echter Straßenfeger wird, der die deutsche Krimileidenschaft mit der spannendsten Zeit Deutschlands und Berlins zusammenbringt“. Das hat auch international Strahlkraft. Die Serie, die in über 180 Drehtagen in Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen gedreht wurde, konnte bereits in mehrere europäische Länder verkauft werden. Auch in den USA, dem Mutterland des neuen Serienbooms, gibt es großes Interesse. An den Anblick von Filmcrews ist man in Berlin und Brandenburg längst gewöhnt. An mehr als 5.000 Drehtagen waren hier im vergangenen Jahr Filmteams unterwegs – ein neuer Rekord. Dabei gehen Filmkunst und Wirtschaft Hand in Hand: Berlin steht mit über 3.800 Unternehmen und rund 36.000 Erwerbstätigen an der Spitze der Film- und Fernsehstandorte in Deutschland. Der jährliche Gesamtumsatz der Berliner Film- und TV-Wirtschaft ist von 2012 bis 2014 um 8 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro angestiegen, so eine Studie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zum Film- und Fernsehstandort Berlin. „Filmproduktionen kosten viel Zeit, Nerven und Geld“, sagt Stefan Arndt. Die Länder Berlin und Brandenburg stellen jährlich über 20 Millionen Euro zur Förderung der regionalen Film- und Fernsehwirtschaft zur Verfügung. Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert mit einem Jahresetat von rund 30 Millionen Euro Filme und filmbezogene Projekte und berät Filmschaffende. Die aufwendig produzierte Kriminalserie, die das Berlin der 1920er-Jahre lebendig werden lässt, unterstützte das Medienboard sowohl finanziell mit je 1,5 Millionen Euro pro Staffel als auch logistisch. Besonders lobenswert findet Stefan Arndt die „großartige Unterstützung durch die Stadt Berlin“. Der direkte Draht zu Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller zeige, dass die Förderung der Filmwirtschaft in Berlin einen hohen Stellenwert habe. Die Filmindustrie als wichtigen Wirtschaftsfaktor betont auch Kirsten Niehuus. Die Medienboard-Geschäftsführerin Filmförderung ergänzt: „Eine Serie wie ‚Babylon Berlin‘ ist einerseits ein toller Jobmotor für Berliner Filmschaffende, andererseits auch ein Mittel zum Bewerben der Stadt Berlin, wie es eine klassische Imagekampagne gar nicht leisten kann.“ Dieser Aspekt steht auch anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin – Los Angeles im Mittelpunkt. Zur US-Premiere von „Babylon Berlin“ findet am 6. Oktober 2017 im historischen United Artists Theatre in L.A. eine glanzvolle Filmgala statt. Zahlreiche weitere Veranstaltungen sollen die enge Verbindung feiern und festigen. 13

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