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Berlin to go - Ausgabe 2.2015

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STARTUP STARTUP-HOTSPOT

STARTUP STARTUP-HOTSPOT BERLIN Nicht nur Startups aus der Digitalwirtschaft boomen in der Hauptstadt, auch die Neugründungen in der Life-Science-Branche nehmen kontinuierlich zu In Berlin werden täglich neue Startups gegründet. Immer mehr große Konzerne engagieren sich als Accelerator oder Inkubator und gewonnene Finanzierungsrunden machen von sich reden. Dabei entstehen nicht nur Startups im Bereich der digitalen Technologien und webbasierten Applikationen, sondern auch viele Unternehmen in der Life-Science-Branche. In den letzten Jahren wurden so viele Startups in der Life-Science-Branche gegründet wie nie zuvor. Seit 2010 entstanden über 100 neue Unternehmen in den Life Sciences. Deren Geschäftsmodelle und deren Forschungs- und Entwicklungsaufwand unterscheiden sich deutlich von denen der Digitalwirtschaft: So haben Startups aus der Life-Science-Branche einen wesentlich höheren Kapitalbedarf, sie tragen ein hohes inhärentes Entwicklungs-, Forschungs- und Markteinführungsrisiko, und sie müssen lange Entwicklungszeiten überstehen. In der Biotechnologie- und Pharmaindustrie, aber auch in der Medizintechnik beträgt die durchschnittliche Entwicklungsdauer mehrere Jahre für ein neues Produkt, um es bis zur Marktreife bzw. zur Gewinnschwelle zu bringen. Die Risiken und der hohe Kapitalverbrauch werden im Erfolgsfall durch hohe Erträge kompensiert. Die Vielzahl der Gründungen ist auch ein Ergebnis vieler Initiativen im Gründungsbereich, der gut ausgebauten Infrastruktur und von insgesamt sehr günstigen Standortfaktoren. Dazu zählen die sieben Biotechparks, die günstige Labore und technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, die vielen wissenschaft- Bayer Healthcare unterstützt Berliner Gründer mit dem „CoLaborator“. lichen Einrichtungen, die hochqualifi zierte Fachkräfte hervorbringen. Die Universitäten engagieren sich mit umfangreichen Programmen und Angeboten zur Unterstützung von Ausgründungen. Ein wichtiges Element sind auch die zahlreichen Businessplanwettbewerbe, bei denen die Gründer ein erstes Feedback zu ihren Geschäftsideen erhalten. Beispielhaft sei hier der Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg genannt, der mit 140 Veranstaltungen und einem Netzwerk mit über 200 Beratern und über 500 eingereichten Businessplänen pro Jahr einer der größten in Deutschland ist. Zunehmend verschmelzen auch die Bereiche digitale Technologien und Life Sciences, z. B. mittels webbasierter Anwendungen in medizinischen Bereichen. Gerade der Standort Berlin ist besonders geeignet, mit seiner Dichte an IT- und Life-Science-Akteuren neue Unternehmen zu generieren. Beispielhafte Neugründungen sind z. B. die Firma caterna, eine 0nline-Sehschule, oder auch die Fa. NeuroNation, die eine Plattform für digitales Gehirnjogging anbietet. Darüber hinaus gibt es in diesem neuen Bereich diverse Inkubatoren, wie z. B. XL Health, der sich speziell auf Digital Health fokussiert. at CoLaborator – der Inkubator für junge Biotech-Unternehmen von Bayer HealthCare Bayer HealthCare hat im Mai 2014 den „CoLaborator“ für Biotech-Startups an der Weddinger Müllerstraße mit modernsten Labor- und Büroräumen eröffnet. Als innovationsgetriebenes Unternehmen unterstützt Bayer Startups dabei, ihre innovativen Ideen zügig erproben zu können. Der Berliner CoLaborator ist der zweite Inkubator des Pharmaunternehmens. Der erste CoLaborator für Biotech-Startups wurde 2012 in San Francisco eröffnet. Im CoLaborator können jungen Firmen aus den Chemie- und Biowissenschaften geeignete und vollständig eingerichtete Labor- und Büroräume in unmittelbarer Nähe zu den eigenen Forschungseinrichtungen nutzen. Das Unternehmen will auf diese Weise Forschung und Innovation vorantreiben und den Biotech-Startups als erster Ansprechpartner bei der Suche nach möglichen Kooperationspartnern dienen. Startups, die den CoLaborator als Mieter nutzen wollen, bleiben unabhängig. Aktuell haben die Calico GmbH, die DexLeChem GmbH, die provitro AG, die Eternygen GmbH und die NMI TT Pharmaservices ihren Sitz im Berliner CoLaborator. Foto: Bayer HealthCare AG 36 BERLIN TO GO

STARTUP GRÜNDERN EIN NETZWERK BIETEN Berlin Partner bietet seit Neuestem auch Startups die Möglichkeit, Mitglied eines starken Netzwerks zu werden Foto: Sunny studio – Fotolia.com Unternehmen, die heute weltweit agieren, tausende Mitarbeiter beschäftigen und Produkte und Dienstleistungen anbieten, die für unseren Alltag unverzichtbar geworden sind, sie alle sind irgendwann einmal gestartet. Sie alle haben als Startup angefangen, haben sich etabliert und sind durch Fleiß und Engagement zu dem geworden, was sie heute sind. Berlin ist dafür ein hervorragender Ausgangspunkt. Die Stadt hat durch ihre Geschichte nicht nur bewiesen, zu was sie in der Lage ist, die Geschichte der Metropole hat auch ihren Charakter geprägt und Berlin zu dem gemacht, was sie heute ist: eine Stadt der Chancen. Dass man diese Chancen durch einen starken Partner an seiner Seite noch besser nutzen kann, das zeigt das Berlin-Partner-Netzwerk. Mit einem lebendigen Netzwerk aus innovativen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen schafft Berlin Partner ideale Voraussetzungen für die Etablierung und Das Berlin-Partner-Netzwerk Seit mehr als 20 Jahren setzen sich Berliner Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen im Netzwerk der Partner für Berlin für ihren Standort ein. Als Zusammenschluss, der damit begann, die Hauptstadt nach dem Mauerfall zurück in die Köpfe zu bringen, können die Partner für Berlin heute auf eine erfolgreiche Entwicklung schauen: Berlin als starke Wirtschaftsmetropole ist etabliert und übt international große Anziehungskraft aus – auf Talente, auf Gründer, auf Wissenschaftler, auf Unternehmer. Über 200 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft engagieren sich heute im Netzwerk. Sie sind so vielfältig wie die Berliner Wirtschaft selbst – und haben doch eines gemeinsam: Sie wollen mit ihrem Engagement den Standort mitgestalten und voranbringen. Entwicklung von jungen Unternehmen. Daher bietet sich allen Startup-Gründern nun die Möglichkeit, von dem einmaligen Berlin-Partner-Netzwerk zu profitieren. Durch die Integration in das Business-Netzwerk eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten zum Matchmaking mit Berlin-Partner-Unternehmen ebenso wie ein direkter Zugang zur Berliner Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. So ergeben sich bei den unterschiedlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel dem regelmäßig stattfindenden Jour Fixe, dem Berliner Hoffest oder auch dem Business Day immer wieder die Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ebenso trägt die Einbindung in branchen- und clusterspezifische Veranstaltungen zur Etablierung im Berliner Wirtschaftsumfeld bei. Und im Bestfalle wachsen Startups während ihrer Mitgliedschaft bei Berlin-Partner zu Vorbildern wie 6wunderkinder oder Wooga heran, um nur zwei von ihnen zu nennen. gsk Kontakt: Karin Teichmann Bereichsleiterin Berlin-Partner-Netzwerk Business Location Center | Telefon (030) 46302-355 | Mobil 0157 73998-256 | E-Mail karin.teichmann@berlin-partner.de Die Startup-Kategorie im Überblick • Jährlicher Beitrag von 2.000 Euro (Jahr 1), 3.500 Euro (Jahr 2) und 5.000 Euro (Jahr 3) • Gezieltes Matchmaking mit Berlin-Partner-Unternehmen • Einbindung in branchen- und clusterspezifische Veranstaltungen • Persönliche Einladung auf Vorstands- bzw. Geschäftsführerebene zu mindestens 15 exklusiven Netzwerk- Formaten jährlich und bei Verfügbarkeit zu weiteren exklusiven Netzwerkveranstaltungen • Nutzung des Internet-Exklusivbereiches BERLIN TO GO 37

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