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Berlin to go - Ausgabe 2.2015

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Das Magazin von Berlin Partner. Aktueller Schwerpunkt: Gesundheitswirtschaft

DISKURS AUS GUTEN IDEEN

DISKURS AUS GUTEN IDEEN WERDEN INNOVATIONEN Die Zahlen sprechen für sich – Die Gesundheitswirtschaft in der Hauptstadtregion boomt und setzt neue technologische wie wissenschaftliche Maßstäbe Mehr als 20.000 Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sind in Berlin und Brandenburg angesiedelt. Jeder achte Beschäftigte ist in einem Unternehmen oder einer Institution tätig, die sich mit Fragen der Gesundheitsversorgung und Life Sciences befasst. Es ist dieser einzigartigen Dichte an Forschungs- und Versorgungseinrichtungen, nationalen wie internationalen Industrieunternehmen und Kliniken zu verdanken, dass die Hauptstadtregion als Health Capital international einen Spitzenplatz belegt. Das Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg treibt die Standortentwicklung voran. Welche Implikationen werden der demografische Wandel, Globalisierungseffekte und die voraneilende Digitalisierung haben? Wie kann es einer zukunftsbereiten Gesellschaft gelingen, gezielt Kooperationen zwischen Wissensträgern aufzubauen und tragfähige Synergien zwischen Forschung, Praxis und Industrie zu etablieren? Die Frage nach der Zukunft von Medizin und Gesundheitswirtschaft bewegt alle ihre Akteure wie auch die breite Öffentlichkeit. Der Schlüssel zur nachhaltigen Beantwortung derartiger Leitfragen liegt in der Vernetzung. Vor diesem Hintergrund ist der regionale Zusammenschluss aller Teilbranchen der Gesundheitswirtschaft im gleichnamigen Cluster der Hauptstadtregion umso relevanter. Was steckt hinter der gemeinsamen Dachmarke „Health Capital“? „Unsere Vision ist es, die Hauptstadtregion weiter zu einem international führenden Gesundheitsstandort auszubauen“, erläutert Dr. Kai Uwe Bindseil, Clustermana ger HealthCapital bei Berlin Partner. „Bereits heute sind wir der beste Standort für Life Sciences in Europa. Und wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Innovationsführerschaft auch auf globaler Ebene zu manifestieren.“ Die Voraussetzungen sind denkbar gut. Rund 315.000 Beschäftigte werden 2015 in über 20.000 Unternehmen der Gesundheitswirtschaft rund 20 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften. In Berlin-Brandenburg sind über 130 Kliniken, 30 Pharma-, über 230 Biotech- und rund 300 Medizintechnikunternehmen ansässig. Mit der traditionsreichen Charité beheimatet die Hauptstadt das größte Universitätsklinikum Europas. Hochkarätig ergänzt wird der Wissenschaftsstandort durch mehr als 35 große For schungseinrichtungen und Hochschulen sowie neun Technologieparks mit Schwerpunkt Life Scien ces. Das Zusammenspiel der Akteure bestimmt ihre Exzellenz. „Die Gesundheits wirtschaft der Hauptstadt­ Illustration: Hilch / Shutterstock.com 10 BERLIN TO GO

egion sticht dadurch hervor, dass hier sämtliche Teilbranchen hervorragend vertreten sind“, unterstreicht Dr. Bindseil. „Die wachsende Attraktivität von Health Capital ist zudem dadurch gekennzeichnet, dass immer mehr Akteure hierherkommen, weil sie ihre Ideen hier in extrem hoher Geschwindigkeit in Innovationen umsetzen können. Unser Markt fördert unternehmerische Kreativität durch die herausragende Verzahnung mit den hier ansässigen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen.“ Auch für Nachwuchskräfte in der Gesundheitswirtschaft wird gesorgt. Vom Studium der Medizininformatik an der Fachhochschule Brandenburg über das Clinical Trial Management an der Beuth Hochschule bis zum Studium des Managements im Gesundheits- und Sozialwesen bei der Hochschule für Wirtschaft und Recht wird in der Hauptstadtregion ausgebildet. Allein im Bereich Life Scien ces gibt es rund 170 Studiengänge an 19 Berliner und sechs Brandenburger Hochschulen. Neu im Führungsgremium ist Clustersprecher Stefan Oelrich, Geschäftsführer der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH (siehe Steckbrief Seite 66). „Berlin verfügt über die größte Uniklinik Europas und hat mehr als 6.000 Wissenschaftler: Daraus müssen wir mehr Output für Innovationen generieren. Wir müssen Rahmenbedingungen verbessern, die es erlauben, die guten Ideen von Berlins Forschern auch zu mehr Patenten und Produkten reifen zu lassen. Ich möchte dafür Paten in der Wissen schaft, Wirtschaft und Politik gewinnen“, beschreibt Oelrich seine Ziele im Cluster. Gemeinsam mit Dr. Bindseil zeichnet er für die Strategie und Programmatik des Clusters verantwortlich. Die tonangebenden Impulse, die von Berlin-Brandenburg ausgehen, sind das Ergebnis einer Vernetzung auf höchstem Niveau. Wenn sich vom 11. bis 13. Oktober internationale Größen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie, Politik und Institutionen zum 7. World Health Summit im Auswärtigen Amt einfinden, ist die Gesundheitswelt einmal mehr zu Gast in Berlin-Brandenburg als Health Capital. Auf ihre Erkenntnisse darf man gespannt sein. ih Zwei Podien am Puls der Zeit Der Frage nach der Zukunft der Medizin widmet sich die 3. Health Week – Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg, die vom 7. bis 15. Oktober stattfindet. Sie stellt die Stärken der Region einer breiten Öffentlichkeit vor und lädt Experten aus Deutschland und der Welt zum Austausch ein. Neben Vor-Ort-Veranstaltungen an ausgewählten Gesundheitsstandorten der Region, einem Publikumstag und der Clusterkonferenz der Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg findet während dieser Woche vom 11. bis 13. Oktober auch der World Health Summit statt. Zu diesem Weltgesundheitsgipfel, der unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François Hollande und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker steht, treffen sich über 1.300 Entscheider aus mehr als 90 Ländern und diskutieren die drängendsten Fragestellungen der globalen Gesundheitsversorgung aus der Sicht von Forschung, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Das akademische Rückgrat der hochkarätig besetzten Veranstaltung bildet die „M8 Alliance of Academic Health Centers, Universities and National Academies“, der auch die Charité – Universitätsmedizin Berlin als Initiatorin des Gipfels angehört. BERLIN TO GO 11

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