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Berlin to go, Ausgabe 1.2019

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PERSPEKTIVEN 32 Dr.

PERSPEKTIVEN 32 Dr. Rasmus Rothe, Gründer von Merantix der gemeinsam mit Benjamin Ruschin und Thomas Pamminger WeAreDevelopers ins Leben gerufen hat. Daraufhin werden dem Entwickler beim sogenannten Matching passende Arbeitgeber und Jobs vorgeschlagen. Erst wenn der Entwickler Interesse an einem Job zeigt, wird der Kontakt hergestellt. Vorher bleibt er anonym. Beim Matching setzt WeAreDevelopers, natürlich, auf KI. Aus mehr als 200 Parametern wird ein Matching Score berechnet, darunter unter anderem die Gehaltsspanne, der Arbeitsort und eine Reihe von Soft Skills. Talent Manager begleiten den Prozess und validieren im Rahmen der Qualitätssicherung jedes Match. „KI hilft uns, zwischen den Zeilen zu lesen und Verbindungen zwischen Arbeitgebern und Talenten herzustellen, die für einen Menschen nicht auf den ersten Blick erkennbar sind“, so Ahmetovic. Der Faktor Mensch dürfe aber nicht unterschätzt werden. Der Mensch könne kulturelle und kreative Aspekte immer noch besser evaluieren als eine Maschine. „Uns ist es wichtig, dass Entwickler und Arbeitgeber zusammenpassen, dass es einen sogenannten Cultural Fit gibt - das ist nicht weniger wichtig als die Hard Skills.“ Unternehmer haben entweder das Glück, von We- Are Developers angesprochen und in das Matching aufgenommen zu werden, oder können sich auf der Website unter www.wearedevelopers.com/ talents anmelden. Entspricht das Unternehmen dem Kriterienkatalog, nimmt WeAreDevelopers es auf. Der Katalog beinhaltet Faktoren wie einen effizienten Recruiting-Prozess, die Internationalität des Arbeitgebers, das Gehaltsschema, gebotene zusätzliche Benefits, den Standort, das Arbeitsumfeld, den Tech Stack, die Projekte und Produkte, an denen gearbeitet wird, und eine Reihe weiterer Aspekte. Die Prüfung dauert in der Regel nicht länger als zwei Tage. Die besten Chancen bei den Talenten haben vor allem Arbeitgeber, die authentisch sind und auf die Bedürfnisse der Entwickler eingehen. „Zusätzlich sollten Unternehmen im Recruiting-Prozess bereits zeigen, dass sie effizient arbeiten und auf Augenhöhe mit den Entwicklern sprechen. Ein Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße, es muss für beide Seiten passen“, rät Sead Ahmetovic. Heutzutage sei nicht nur das Gehalt ausschlaggebend, sondern das komplette Arbeitsumfeld. Um Entwickler auf sein Unternehmen aufmerksam zu machen, solle man in der Entwickler-Community mitpartizipieren und diese unterstützen, indem man zum Beispiel auf Konferenzen und Meetups präsent ist. „Man muss sich als entwicklerfreundliches Unternehmen positionieren. Das ist ein Prozess, den man durchlaufen muss und an dem viele Stakeholder beteiligt sind. Mit einer Pizza, sei sie noch so gut, holt man heute keine Fachkräfte mehr ab.“ Die größte Developer-Konferenz der Welt findet 2019 erstmals in Deutschland statt: WeAreDevelopers zieht mit seinem WeAre- Developers World Congress von Wien nach Berlin. Am 6. und 7. Juni 2019 werden im CityCube internationale Tech-Leader über die aktuellsten und für die Zukunft relevantesten IT-Themen unter dem Titel „People – Code – Future“ diskutieren. Der Kongress beschäftigt sich mit fünf verschiedenen Themengebieten, die den “Entwicklungszyklus” eines Developers beschreiben: Constructing Worlds, Controlling Complexity, Applying Disruption, Unchaining Engineering und Coding Society. Somit ist für Entwickler in jeder Seniorität und aus jedem Fachgebiet etwas dabei. Neben den Vorträgen von Fachexperten holt WAD zahlreiche Internet-Pioniere und Legenden aus der Entwicklerszene nach Berlin, wie z. B. John Romero, Brenda Romero, Hakon Wium Lie, Rasmus Lerdorf, Andreas Antonopoulos und viele weitere. Sead Ahmetovic, Mitgründer von WeAreDevelopers https://events.wearedevelopers.com Image: © Merantix AG, © Tamas Kunsztler

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