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Berlin to go, Ausgabe 1.2017

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STARTUP SUCHST DU NOCH

STARTUP SUCHST DU NOCH ODER PARKST DU SCHON? Ob Sharing oder Öffentliche – Mobilität wird immer flexibler. Dennoch gibt es zahlreiche Autofahrer, die gerne mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Innerhalb der Stadt sind die Parkflächen jedoch begrenzt und begehrt. Das Startup ParkU setzt daher auf eine App, die unter anderem nicht öffentliche Parkplätze zugänglich macht – bei Hotels, Unternehmen oder Privatpersonen. Dagegen stehen klassische Anbieter von mietbaren Parkflächen wie die Contipark-Unternehmensgruppe. Ein Disput. BRAUCHT MAN HEUTZUTAGE EIGENTLICH NOCH EINEN FESTEN PARKPLATZ IN DER STADT ODER WIRD MAN PER APP GENAUSO SCHNELL FÜNDIG? Ein fester Parkplatz in der Stadt ist sicher ein Komfort, nur ist das Leben in der Stadt geprägt von zahlreichen Aktivitäten. Menschen möchten ihre Angelegenheiten mobil, d.h. von unterwegs schnell erledigen oder im Voraus planen können. Eine App mit Informationen zu sämtlichen Parkoptionen inklusive Reservierbarkeit ist die Antwort auf dieses Bedürfnis nach Effizienz, Flexibilität und Zeitgewinn. WAS IST IHR GESCHÄFTSMODELL? WOMIT ÜBERZEUGEN SIE IHRE KUNDEN? Mit unserem „All in One“-Ansatz. Mit ParkU kann man Parkplätze finden, vergleichen, buchen und bargeldlos zahlen. Zudem ist das buchbare Angebot europaweit in 55 Städten verfügbar, ergänzt um Informationen zu über sechs Mio. Parkplätzen in 30 Ländern. Parkplatzbetreiber können ihre Auslastung optimieren und Fixkosten reduzieren. Das wird geschätzt. Standards zu schaffen wird Ziel strategischer Partnerschaften sein. WIE SIEHT DAS PARKHAUS DER ZUKUNFT AUS? Hochgradig automatisiert. Zugangslösungen funktionieren kontaktlos mittels Technologien wie QR-Code, NFC oder Kennzeichenerkennung, bezahlt wird bargeldlos per App, NFC oder das Kundenkonto. Zukunftsmusik ist der Wandel zu autonom parkenden Fahrzeugen in einem Parkhaus ohne Menschen. ARBEITEN SIE MIT KLASSISCHEN PARK- PLATZ-ANBIETERN ZUSAMMEN? WAS KANN MAN VONEINANDER LERNEN? Der Markt verlegt sich mehr auf den Kunden. Gleichzeitig ist Parken immer noch ein anonymes Geschäft. Win-Win für eine Zusammenarbeit ist es, Daten zu sammeln, um die Nachfrage und das Kundenverhalten besser zu verstehen, neue Betriebskonzepte zu entwickeln, Preise marktorientiert gestalten zu können. Der Wissensgewinn über den Kunden rückt in den Vordergrund. WELCHEN KÜNFTIGEN HERAUSFORDERUN- GEN MUSS SICH DIE „PARKPLATZBRANCHE“ STELLEN? Parkraum und Autofahrer geschickt digital zu vernetzen und ein verändertes Mobilitätsverhalten der Menschen zu berücksichtigen. Die Parkplatzsuche wird online, per App oder vom Armaturenbrett aus abgewickelt. Nur ist die Branche stark fragmentiert, Autofahrer sehen sich mit diversen Informationslieferanten, Zufahrtssystemen und Bezahlprozeduren konfrontiert. ParkU ist die europaweit einzige All-in- One-Parkplatz-App mit reservierbaren Parkplätzen und Informationen zu mehr als sechs Millionen Parkmöglichkeiten in über 30 Ländern. Autofahrer können Parkplätze finden, vergleichen, reservieren und bargeldlos bezahlen. 46

BRAUCHT MAN HEUTZUTAGE EIGENTLICH NOCH EINEN FESTEN PARKPLATZ IN DER STADT ODER WIRD MAN PER APP GENAUSO SCHNELL FÜNDIG? Unbedingt braucht man einen festen Parkplatz, vor allem einen Parkplatz in der Nähe des eigentlichen Ziels, und den haben wir. Unsere über 500 Parkeinrichtungen befinden sich meist sehr zentral in mehr als 180 Städten in Deutschland und Österreich. Dorthin gelangen unsere Kunden auch über unsere eigene Contipark-App oder ihr Navigationsgerät. Die Parkplatzsuche über allgemeine neue Apps, die Parkplätze anzeigen, zugänglich machen oder auch das Bezahlen ermöglichen, ist ein ergänzendes Angebot, das bei vielen neuen App-Anbietern mit zusätzlichen Kosten für den Kunden verbunden ist. WAS IST IHR GESCHÄFTSMODELL? WOMIT ÜBERZEUGEN SIE IHRE KUNDEN? Contipark bietet seit 50 Jahren gut erreichbare Stellplätze in Top-City-Lagen und ist dabei bestrebt, der preiswerteste Anbieter zu sein. Als erster unserer Branche haben wir bereits 2007 den digitalen und kostenlosen Parkservice mit der P Card eingeführt, bevor die Startup-Szene überhaupt die Parkhausbranche ins Visier nahm. Letztendlich bieten wir mehr als alle anderen Anbieter. Über 300 Parkflächen in mehr als 100 Städten sind mit der P Card zugänglich. Die Bezahlung erfolgt automatisch per Abbuchung, der Weg zum Kassenautomaten entfällt, und der Kunde kann dazu bis zu 50 Prozent des regulären Preises sparen. werden für den Parkhausbetreiber immer wichtiger, um am Markt erfolgreich und unabhängig bestehen zu können. Hier sind wir mit der P Card, dem Kundenportal www.mein-contipark.de und unserem Reservierungssystem sehr gut aufgestellt. WIE SIEHT DAS PARKHAUS DER ZUKUNFT AUS? Es gibt sicherlich einige Entwicklungen, die sich langfristig durchsetzen werden, wie etwa Elektromobilität, das autonome Fahren oder die Entwicklung des Parkhauses als Mobilitäts-Hub. Fest steht jedoch, dass wir Parkhäuser in vielerlei Hinsicht genauso wie unsere Dienstleistungen weiter entwickeln müssen. ARBEITEN SIE BEREITS MIT STARTUPS ZUSAMMEN? WAS KANN MAN VONEINAN- DER LERNEN? Wir sind mit vielen Startups im Gespräch und überlegen gemeinsam, wie man eine sinnvolle und synergiereiche Zusammenarbeit erreichen kann. Das ist nicht einfach, sorgt aber für eine gewisse Dynamik am Markt, die letztendlich für den Kunden zu mehr Service führt. Startups fördern viele frische Ideen, die auch die „klassischen“ Betreiber zum Umdenken anregen. Die Startups hingegen lernen viel über die technischen Herausforderungen in den Parkhäusern und die Besonderheiten der Parkhausbranche. Text: Anna Knüpfing WELCHEN KÜNFTIGEN HERAUSFORDERUN- GEN MUSS SICH DIE „PARKPLATZBRANCHE“ STELLEN? Für uns ist die Digitalisierung eine der spannendsten Herausforderungen, die wir seit vielen Jahren erfolgreich nutzen, um unsere Produkte und Services weiterzuentwickeln. Digitale Parkhausinformationen und Online-Buchungssysteme Die Contipark-Unternehmensgruppe betreibt als Marktführer mehr als 500 Parkeinrichtungen in über 180 Städten in Deutschland und Österreich – an Ein kaufszentren, Bahnhöfen, Fußgängerzonen sowie Kliniken. 47

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