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Berlin to go, Ausgabe 1.2017

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DISKURS AGILES DENKEN

DISKURS AGILES DENKEN FÜR DIE MOBILE ZUKUNFT Interview: Ines Hein Fotos: Volkswagen AG Stefan Gotthardt, Botschafter des Volkswagen Digital:Lab, über agile Softwareentwicklung rund um die Mobilität der Zukunft und darüber, wie im Lab Synergien gelebt und gehoben werden HERR GOTTHARDT, DAS VOLKSWAGEN DIGITAL:LAB HAT MITTE 2015 SEINE PFORTEN AN DER SPREE GEÖFFNET. WAS GENAU TUN SIE DORT? SG: Wir kümmern uns als Konzern-IT zusammen mit unseren internen Partnern aus den Marken um die agile Softwareentwicklung für Zukunftsthemen der Mobilität. Gemeinsam mit dem US-Softwarespezialisten Pivotal Labs, von dem wir deren Best Practice in agiler Zusammenarbeit adaptieren, arbeiten wir an Mobility Services und einem digitalen Ökosystem für unsere Endkunden. WAS GENAU MUSS MAN SICH DARUNTER VORSTELLEN? SG: Das Spektrum reicht von Smartphone-Apps und Web-/ App-Hybriden, z. B. im Bereich intelligenter Fahrzeugwartung, über intermodale Verkehrskonzepte bis hin zu gemeinsam nutzbaren Diensten, wie z. B. einer zentralen digitalen ID für unsere Kunden. WIE SIEHT IHRE ARBEIT AUS? SG: Wir sind aktuell eine 50-köpfige Mannschaft aus 14 Ländern und stolz darauf, einen hohen Frauenanteil von fast 30 Prozent zu haben. Jedes unserer Teams ist für ein eigenes Softwareprodukt verantwortlich. In allen Teams gibt es drei feste Rollen: Product Manager, Designer und Softwareentwickler. Eine der Kernmethoden unserer Zusammenarbeit ist das Pairing, das „Partnern“ von zwei Kollegen an einem gespiegelten Doppelarbeitsplatz, im Idealfall in 1:1-Besetzung durch uns und Pivotal. WORIN BESTEHT DER VORTEIL DIESER TANDEM- LÖSUNG? SG: Sie fördert das Lernen, die Kreativität und steigert die Qualität, zudem sind beide Partner über den aktuellen Fortschritt, Lösungswege und offene Fragen im Projekt informiert. Diese Teilung von Wissen beschleunigt die Entwicklung eines Projekts und ermöglicht schnelle Anpassungen. WARUM HAT DER VW-KON- ZERN SEIN DIGITAL:LAB IN BERLIN ERÖFFNET? SG: Berlin ist Europas Startupund Tech-Metropole. Die Stadt zieht durch ihren Gründer-Spirit Talente an, mit denen wir hier vor Ort direkt in Kontakt treten können. Das Thema Digitalisierung ist für Industriekonzerne anspruchsvoll – etablierte und teils eingefahrene Prozesse und Strukturen müssen dafür überdacht und manchmal auch neu definiert werden. Hierfür hat sich die Volkswagen Kon- 12

zern-IT mit dem Digital:Lab jedoch frühzeitig gut aufgestellt. In unserem Team erproben wir neben der eigentlichen Arbeitsleistung auch neue Formen der Zusammenarbeit, neue Teamstrukturen, neue Wege zur optimalen Lösung, die oft sinnvolle Impulse in die Kernorganisation geben können. WAS IST DABEI IHRE AUF- GABE? SG: Unseren Chefs Peter Garzarella und Jochen Scherl war von Anfang an klar, dass sich jemand um die Kommunikation unserer Ziele und Learnings, die lokale Vernetzung unseres Labs sowie das essenzielle Thema Recruiting kümmern muss. So ist meine Aufgabe entstanden. Durch Berlin Partner habe ich früh Kontakte in vorhandene Netzwerke aufbauen können, zum Beispiel zu Universitäten, anderen Corporates und etablierten Institutionen wie dem media.net brandenburg. Heute profitieren wir von einem regen Austausch mit zahlreichen Akteuren der Hauptstadtregion. UND WIE WÜRDEN SIE IHRE MISSION BESCHREIBEN? SG: Mein Herz schlägt für das Thema Agilität! Wir erleben hier, dass man Aufgabenstellungen durchaus unkonventionell angehen und zu einem effektiven, für den Kunden optimalen Ergebnis kommen kann. Man muss dafür offen und kritikfähig bleiben – natürlich auch persönlich. Das wiederum funktioniert nur mit einem Team, das sich menschlich und auf Augenhöhe verbunden ist. Und genau das haben wir hier zusammengestellt. VIELEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH UND VIEL ERFOLG WEITERHIN. Stefan Gotthardt studierte Unternehmenskommunikation, Psychologie und Medienwissenschaften (M.A.) und ist seit 2011 Mitarbeiter der Volkswagen AG. Er verantwortet seit 2015 den Bereich Business Development im Digital:Lab Berlin. 13

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