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Berlin to go, Ausgabe 1.2016

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Das Magazin von Berlin Partner, Ausgabe 1.2016

POINT OF VIEW Fragen an

POINT OF VIEW Fragen an ... Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey Wussten Sie schon … Frau Dr. Giffey, was unterscheidet Neukölln von den anderen Berliner Bezirken? Mit welchem Vorurteil gegenüber Neukölln möchten Sie aufräumen? … dass das Klinikum Neukölln Deutschlands Geburtsklinik Nummer eins ist. Neukölln ist mit seinen 326.000 Einwohnern seit vielen Jahren wie kaum ein anderer Bezirk von Zuwanderung geprägt. Entwicklungen, die jetzt in vielen Städten Deutschlands und auch in anderen Berliner Bezirken ablaufen, haben sich bei uns schon lange vollzogen. Die politische Linie, Integrationsprobleme, Bildungsferne und Parallelgesellschaften offen anzusprechen und innovative Lösungsansätze für die interkulturelle Großstadt vor allem im Bildungsbereich zu entwickeln, ist sicherlich ein Grund für die mediale Aufmerksamkeit, die Neukölln bei diesen Fragen immer wieder zuteil wird. Neukölln ist in vieler Hinsicht Blaupause für Fragen der Integrationspolitik. Bezirkliche Beraterin aus Neukölln Karla Cebulla Projektmanagerin Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH Fasanenstraße 85 | 10623 Berlin c/o Bezirksamt Neukölln von Berlin Wirtschaftsförderung Karl-Marx-Str. 83 | 12040 Berlin Tel 030 90239-3438 karla.cebulla@berlin-partner.de Dass dieser Bezirk nur der Problembezirk Nummer 1 in Deutschland ist. Ja, Neukölln hat große soziale Problemlagen, aber dieser Bezirk hat gerade wegen der vielen Kulturen, die hier zusammenleben, ein großes Potenzial. Hier gibt es funktionierende Konzepte, wie man den Herausforderungen begegnet. Neukölln hat sich zum Szenebezirk entwickelt, zum angesagten Ort für die Kreativszene und Kulturschaffende. In den vier großen Industriegebieten unseres Bezirks produzieren große Firmen für den Weltmarkt und schaffen gute Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wo im Bezirk trifft man Sie nach Feierabend? Als Bürgermeisterin bin ich eigentlich immer im Dienst. Wenn ich in Neukölln unterwegs bin und mit den Leuten ins Gespräch komme, dann erfahre ich etwas über die Probleme vor Ort. Aber wenn Sie mich fragen, wo ich gerne außerhalb des Rathauses bin, dann habe ich folgende Tipps für Sie: Britzer Garten, Körnerpark, Comenius-Garten, Richardplatz, Gutshof Britz, Hufeisensiedlung, die alten Ortskerne in Rudow und Buckow und und und … Danke für das Gespräch. Interview Gabriele Schulte-Kemper … dass das Stadtbad Neukölln antiken Thermen nachempfunden ist und Badegenuss zwischen Säulen, Wandelgängen und Mosaiken garantiert. … dass die „Mutter der Nation“, Schauspielerin Inge Meysel (1910–2004), am 30. Mai 1910 in Neukölln geboren wurde. … dass in Neukölln die Sicherheitsfarben für Banknoten, Sicherheitsdokumente, Aktien und Briefmarken durch das Unternehmen Gleitsmann Security Inks GmbH hergestellt werden. … dass zwei Unternehmen aus Neukölln, Moll Marzipan und Georg Lemke, ein Drittel der Weltproduktion an Marzipan herstellen. … dass in Neukölln die gesamte Weltproduktion an Jacobs-Kaffeepads hergestellt wird. Fotos: Porträt Dr. F. Giffey: Bezirksamt Neukölln, Porträt Karla Cebulla: Berlin Partner – fotostudio-charlottenburg; Berliner Bäder –Stadtbad Neukölln; colourbox.de 56 BERLIN TO GO

ELEKTROMOBILITÄT MEHR ERFAHREN: E-MOBILITÄT Was gibt es Neues aus der Hauptstadt der Elektromobilität? – Von Nutzungszahlen und -szenarien bis zum Laternenparker Positive Jahresbilanz Nach zwei Jahren konnten rund 250 Elektrofahrzeuge über das Projekt „InitiativE Berlin-Brandenburg“ in Berliner Unternehmen bereit gestellt werden. Insgesamt bedeutet das einen siebenfachen Anstieg der Beschaffungszahlen und einen Zuwachs von 216 E-Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr. Zielgruppen des Projektes sind Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen, die ihre Flotten mit Elektrofahrzeugen ausrüsten wollen. Anmelden zur Hauptstadtkonferenz 2016 Auch das Jahr 2016 steht im Zeichen der Weiterentwicklung und Etablierung nachhaltiger Mobilitätskonzepte. Am 16. März 2016 findet bereits zum vierten Mal die „Hauptstadtkonferenz Elektromobilität“ im Berliner Rathaus statt, diesmal unter dem Motto „Intelligente Mobilität für Berlin – digital. smart.elektrisch“. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter www.emo-berlin.de. Der E-Mobility-Berater Ein flexibles Rundum-Sorglos-Paket für Menschen, die sich für Elektromobilität interessieren, aber wenig Vorkenntnisse haben – diese Idee steckt hinter dem Startup-Unternehmen Muvon, das Till Wyszynski nach einer begeisterten Fahrt mit einem E-Mini gegründet hat. Er will die Vorbehalte hinsichtlich Reichweite, Kosten, fehlende Standards und wenig Information aus dem Weg räumen und Kunden eine optimale Beratung zu Fahrzeugwahl, Lademöglichkeiten, Photovoltaik-Systemen und Finanzierung bieten. Im Sommer hat sich das Düsseldorfer Unternehmen, das erst im Mai innerhalb des E.ON Accelerator Programms :agile gestartet ist, auf dem Berliner EUREF-Campus angesiedelt. „Berlin ist mit seinen Mobilitätskonzepten, seiner Startup-Szene und Innovationskraft einfach interessant“, so Wyszynski. Fotos: Berlin Partner, Muvon, eMO Laternenparker und tragbarer Stromzähler Das Berliner Startup Ubitricity startet mit der Serienproduktion des intelligenten Ladekabels SmartCable. Der tragbare Ladepunkt oder auch Stromzähler übernimmt alle Funktionen einer herkömmlichen Ladesäule, wie etwa die Datenund Abrechnungsprozesse. Ziel ist es, die Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Vergleich zu der Installation von neuen Ladepunkten um rund 90% zu reduzieren. Mit dem Umbau von Laternenladern und der Nutzung von mobilen Stromzählern soll der Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland schneller vorangetrieben werden. BERLIN TO GO 57

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